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Panorama Bundespräsident Wulff wird Pate von Kind aus rechtsextremer Familie
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18:46 01.12.2010
Bundespräsident Christian Wulff übernimmt Patenschaft für siebtes Kind aus rechtsextremer Familie.
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Bundespräsident Christian Wulff übernimmt die Patenschaft für das Kind einer Familien in Mecklenburg-Vorpommern, die von den örtlichen Behörden als rechtsextrem eingestuft wird. Der Bürgermeister der Gemeinde Lalendorf (Amt Krakow am See), Reinhard Knaack (Linke), hatte sich zuvor geweigert, die Ehrenurkunde und den dazu gehörenden Betrag von 500 Euro für das siebente Kind der Familie auszuhändigen.

Das Kind stehe im Mittelpunkt, begründete Wulff am Mittwoch seine Entscheidung. Es gehe allein um das neugeborene Kind und nicht um die Eltern. „Alle sind aufgefordert, für ein Klima zu sorgen, in dem Kinder demokratisch erzogen werden“, empfahl Wulff.

Ehrenpatenschaften des Bundespräsidenten gibt es seit 1949. Sie können beantragt werden, wenn ein Ehepaar das siebente Kind bekommt. Bisher gab es 76 440 solcher Patenschaften. Die Gemeindeverwaltung von Krakow am See hatte argumentiert: „Wir können uns nicht gegen die rechte Kultur in Schulen und Projekten engagieren und dann solchen Leuten Ehrungen überbringen.“

Die betroffene Familie, die seit 2009 in der Region lebt, war nach Angaben von Extremismusfachleuten mit dem im Vorjahr gestorbenen NPD- Funktionär und Anwalt Jürgen Rieger befreundet. Die Mutter wird laut Bundeszentrale für politische Bildung dem NPD-nahen „Ring nationaler Frauen“ zugerechnet.

dpa

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