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Panorama Bis zu 70 Minuten Verspätung im Bahnverkehr
Mehr Welt Panorama Bis zu 70 Minuten Verspätung im Bahnverkehr
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12:19 12.06.2013
Seit einer Brückensperrung aufgrund des Hochwassers kam es zu großen Verspätungen im ICE-Verkehr. Quelle: dpa
Hannover

Die Sperrung einer Elbbrücke wegen Hochwassers bei Schönhausen in Sachsen-Anhalt wird auch am Mittwoch Verspätungen im Fernbahnverkehr verursachen. Die ICE-Linie Berlin – Wolfsburg – Hannover – Hamm – Ruhrgebiet wird in beiden Richtungen über Magdeburg umgeleitet. Dadurch entstehen nach Angaben der Bahn Verspätungen von bis zu 70 Minuten.

Die Bahn hat für alle Kunden eine kostenlose Servicenummer eingerichtet. Bis auf weiteres erhalten Kunden unter 08000 99 66 33 kostenlos aktuelle Informationen rund um die Uhr. Kunden im Ausland erhalten Informationen unter +49 1805 334444 (Gebühren je nach Herkunftsland und Provider).

Freigegeben wurde dagegen nach Angaben der Deutschen Bahn eine bisher gesperrte Elbbrücke in Biederitz bei Magdeburg. Über sie sollen nun die ICE-Züge der Strecke Köln-Berlin fahren. Es komme aber zu Verspätungen.

Die Züge werden weiter umgeleitet, auch auf der Strecke Berlin-Frankfurt am Main ist weiter mit Verzögerungen zu rechnen.

Auch im Regionalbahnverkehr gibt es in der Region zahlreiche Einschränkungen.

Wie lange die Sperrung der Brücke bei Schönhausen dauern werde, sei noch nicht abzusehen, sagte ein Bahnsprecher.

Bahn kommt Kunden entgegen

Die Bahn zeigt sich kulant: Bis 23. Juni werden die Kosten für Fahrkarten und Reservierungen bei Verspätungen oder Ausfällen erstattet, wenn Reisende die Fahrt nicht antreten möchten. Tickets mit Zugbindung können auf eine andere, zeitnahe Verbindung umgeschrieben werden.

Am frühen Montagmorgen sperrten die Behörden aus Sicherheitsgründen eine Eisenbahnbrücke über der Elbe nahe Stendal. Deshalb mussten Fernzüge von Frankfurt/Main und Hannover nach Berlin auf andere Strecken ausweichen. Das Ende der Sperrung ist unklar. Reisende können sich auch aktuell auf www.bahn.de informieren. Nutzer mobiler Endgeräte erhalten aktuelle Reiseinformationen über m.bahn.de/ris.

Die Flutschäden in ganz Deutschland werden inzwischen auf eine zweistellige Milliardensumme geschätzt. Ein ohnehin geplantes Treffen der 16 Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Merkel soll an diesem Donnerstag um Gespräche zur Fluthilfe erweitert werden.

Die oppositionellen Grünen forderten Milliardenhilfen und ein langfristiges Schutzkonzept. Die Schäden seien größer als bei der Flut von 2002, doch die Mittel bislang weit kleiner als damals.

dpa/zys/sag

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