Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Windiger Ballon-Betreiber vor Gericht
Mehr Welt Panorama Windiger Ballon-Betreiber vor Gericht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:36 06.12.2017
Die Kunden mussten oft Vergeblich auf den Start ihres Ballons warten. Quelle: dpa
Tostedt

Seit Mittwoch steht in Tostedt im Landkreis Harburg ein Unternehmer vor Gericht, der seit Jahren Kunden und Behörden narrt. Der 54-Jährige soll laut Anklage über das Internet im großen Stil Gutscheine für Fahrten mit Heißluftballons verkauft haben. Tatsächlich, so die Staatsanwaltschaft, fanden die Ausflüge nie statt. Ihr Geld bekamen die Kunden  allerdings nicht zurück. Karsten F. ist in 90 Fällen angeklagt. Es geht um gewerbsmäßigen Betrug, Insolvenzverschleppung, Sozialversicherungsbetrug und Verstöße gegen das Luftverkehrsgesetz. Dem 54-Jährigen drohen mehrere Jahre Haft. Ein Urteil könnte Ende Dezember fallen.

Die Liste der Beschwerden beim Landkreis Harburg und bei der Polizei ist lang. Die Masche war offenbar immer dieselbe: 200 Euro etwa zahlten die Kunden pro Gutschein im Internet. Vereinbarte und bereits bezahlte Ballonfahrten wurden dann kurzfristig, zum Beispiel per SMS abgesagt. Begründung: angeblich wegen schlechter Wetterbedingungen etwa.

Auch der Landkreis Harburg versucht seit Jahren dem 54-Jährigen das Handwerk zu legen – bisher mit mäßigem Erfolg, wie ein Sprecher des Landkreises einräumt. Weil er standhaft Gewerbeuntersagungen und Bußgelder ignoriere, werden man nun bei der Staatsanwaltschaft Zwangshaft beantragen.

Von Karl Doeleke

Im Zuge des Radikalenerlasses wurden in Niedersachsen alle Beamtenanwärter überprüft, ob sie verfassungstreu waren – gut 172.000 Menschen insgesamt. Oft stand der Verdacht auf äußerst tönernen Füßen, wie ein Zwischenbericht zur Aufarbeitung des Radikalenerlasses jetzt in Hannover ergab.

09.12.2017
Panorama Bekanntschaft nach der Wende - Stephan Weil sucht nach Trabi-Pärchen

Kurz nach dem Fall der Mauer traf Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil auf ein Paar aus Magdeburg. Jetzt will der Politiker die Bekanntschaft mit einem Aufruf wiederaufleben lassen – und ein gemeinsames Erlebnis wiederholen.

06.12.2017

In Berlin ist man normalerweise nicht sonderlich gut auf Musiker in der U-Bahn zu sprechen. Anders dürfte das am Mittwoch gewesen sein – denn die Band U2 gab ein Konzert in der gleichnamigen Bahnlinie.

06.12.2017