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Panorama Bekommt Herzogin Kate ein Mädchen?
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10:05 18.01.2018
Pretty in Pink: Mit ihrer Kleiderwahl hat die schwangere Herzogin Kate am Dienstag Spekulationen über das Geschlecht ihres Babys befeuert. Quelle: imago
London

Die Briten wetten so ziemlich auf alles und vielleicht liegt es an der Zockermentalität, dass die Buchmacher mittlerweile verlässlicher in die Zukunft blicken als viele Meinungsforscher. Sie sind so etwas wie die nationalen Wahrsager, insbesondere wenn es um die Royals geht. 2018 dürfte ein Spitzenjahr für die Anbieter werden. Am 19. Mai heiraten Prinz Harry und Meghan Markle auf Windsor Castle, im April kommt das dritte Kind von Herzogin Catherine und Prinz William auf die Welt. So viel ist bekannt, für die Details sind Wettbüros zuständig.

„Das Baby wird in der Theorie ein Mädchen und in der zweiten Hälfte des Monats geboren“, prophezeit Rupert Adams vom Branchenführer William Hill. Dafür hat er eine einfache Erklärung: 67 Prozent der Wetten stehen auf Prinzessin. Seiner Erfahrung nach gibt es insbesondere im Umfeld der Royals, die sich stets verschlossen geben, einige Insider, die durch ihr exklusives Wissen auf ein paar Pfund Gewinn hoffen. Und damit für recht verlässliche Prognosen sorgen. Mit ihrer Kleiderwahl hat die schwangere Kate am Dienstag die Spekulationen über das Geschlecht ihres Babys befeuert. Die 36-Jährige trug einen rosafarbenen Zweireiher der Marke Mulberry, als sie bei der Eröffnung eines Ausbildungszentrums für medizinische Fachkräfte im englischen Coventry zu Gast war.

Auch auf den Namen werden Wetten abgeschlossen

Wird es also eine Alice? Der Name gilt bei allen Bookies, wie die Wettbüros auf der Insel genannt werden, als Favorit. Oder bringt Kate entgegen der Vorhersagen doch einen Prinzen zur Welt? Bei Jungen steht der Name Arthur an der Spitze. Tatsächlich lagen die Buchmacher sowohl bei Prinz George als auch bei Prinzessin Charlotte richtig – ein Umstand, der die Wettanbieter „wirklich relevant“ mache, so Adams.

Herzogin Kate ist wieder schwanger. Prinz George und Prinzessin Charlotte sind also bald zu dritt.

Und noch viel wichtiger: „Viele denken, bei den Royals geht es nur um ein bisschen Spaß, dabei ist es ein großes Geschäft.“ So summierten sich die Wetten auf den Namen George, erstes Kind von William und Kate und Dritter der Thronfolge, auf rund fünf Millionen Pfund. Und doch stellt dieser Nischenmarkt um die Royals nur einen Bruchteil des Gesamtgeschäfts, in dem der Fußball die mit Abstand größte Rolle spielt. Denn bei Königshaus-Wetten bleibt der Einsatz auf 50 Pfund beschränkt, um das Risiko für die Buchmacher gering zu halten.

Wer wird zur Hochzeit von Harry und Meghan eingeladen?

Royale Fans fiebern zudem schon jetzt der Hochzeit des Jahres entgegen. Nur sind die großen Fragen noch keineswegs beantwortet und es scheint kaum ein Detail zu geben, auf das man keine Wette abgeben kann. Regnet es am Tag der Vermählung? Wie lange wird die Predigt dauern? Wer steht auf der Gästeliste? Ex-Fußballer David Beckham, der ehemalige US-Präsident Barack Obama oder doch sein Nachfolger Donald Trump? Die Chancen, dass der aktuelle Präsident eingeladen wird, sind laut Buchmacher im Übrigen verschwindend gering, wie Rupert Adams betont: 1:50.

Glücklich strahlen Prinz Harry und Meghan Markle auf ihren offiziellen Verlobungsfotos. Bei William und Kate und Diana und Charles war das einst genau so.

Viel brisanter scheint ohnehin: Trägt Prinz Harry an seinem großen Tag Bart oder rasiert er ihn sich ab? „Wir glauben, er behält ihn.“ Auch wenn die überwältigende Mehrheit der Wettverrückten männlich ist – in den Büros machen Frauen nur zwei Prozent aus, online sind es 15 Prozent – stehen Modefragen hoch im Kurs. Welches Kleid wird Meghan Markle auf dem Weg zum Altar tragen? Von welchem Designer? Und überhaupt, entscheidet sie sich für weiß oder eine Farbe, da sie schon einmal verheiratet war? Davon jedenfalls geht die Mehrheit der Zocker aus.

Immerhin, eine Wette auf die Trennung von Prinz Harry und Meghan Markle gibt es noch nicht, verrät Adams. „Aber wir würden sie natürlich annehmen.“

Von Katrin Pribyl/RND

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