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Panorama Ausstellung über den Europasaurus in Braunschweig
Mehr Welt Panorama Ausstellung über den Europasaurus in Braunschweig
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00:16 02.04.2017
Auch der Stegosaurus lebte im Gebiet, wo jetzt der Harz ist. Foto: dpa Quelle: Peter Steffen
Braunschweig

Es ist die Geschichte vom Untergang eines prähistorischen Paradieses: Wo sich der Harz erhebt, befand sich in der Jurazeit eine Insel, abgeschirmt von einem Binnenmeer. Dort lebte der Europasaurus, dessen Überreste Ende der 1990er-Jahre in einem Steinbruch bei Goslar gefunden wurden und die Fachwelt in Aufregung versetzten.

Jetzt widmet das Naturhistorische Museum in Braunschweig mit „Jurassic Harz“ dem Langhalsdinosaurier eine eigene Ausstellung. Nie zuvor sind nach Angaben des Museums so viele fossile Original-Knochen dieser Art in einer Schau präsentiert worden.

„Überreste des Europasaurus wurden ausschließlich im Harz gefunden“, sagt der Museumsdirektor Ulrich Joger. Deshalb glauben die Wissenschaftler, dass sich der Zwerg-Saurier unter den besonderen Bedingungen einer Insel anders entwickelte als die Tiere auf dem Festland. Nur acht Meter lang wurde der ausgewachsene Europasaurus - ziemlich klein für einen Saurier. Auch das Skelett eines Zwergkrokodils wurde im Harz gefunden.

Daneben zeigt die Schau auch Funde aus Nordamerika. „Der Atlantik existierte in der Jurazeit noch nicht“, sagt Direktor Joger. Der Stegosaurus bewohnte offenbar einst gemeinsam mit den Zwergsauriern die prähistorische Insel. Dann kam vermutlich der räuberische Allosaurus und beendete das friedliche Leben der Europasaurier.

Alexander Kohlmann

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