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Panorama Armee tötet mächtigen Drogenboss
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09:41 30.07.2010
Coronel gehörte zu den meistgesuchten Drogenbossen in Mexiko Quelle: dpa

Bei einer Operation gegen den Rauschgifthandel hat die mexikanische Armee am Donnerstag Ignacio „Nacho“ Coronel, einen der Bosse des Sinaloa-Kartells getötet. Wie das Verteidigungsministerium am Abend in Mexiko-Stadt weiter berichtete, gelang der Schlag gegen die organisierte Kriminalität am Rande der Stadt Guadalajara, 580 Kilometer nordwestlich von Mexiko-Stadt.

Coronel, für dessen Ergreifung in Mexiko und in den USA insgesamt umgerechnet 5,7 Millionen Euro (7,4 Millionen Dollar) Lösegeld ausgesetzt sind, habe versucht, der Festnahme zu entgehen, und dabei einen Soldaten erschossen, teilte das Ministerium mit.

Nach Angaben des Vize-Chefs des Generalstabs, Edgar Ruiz Villegas, hat der 56-jährige Capo die Operationen des Sinaloa-Kartells im Westen Mexikos geführt und die sogenannte Pazifikroute des Kokainhandels in Richtung USA kontrolliert. Bei der Aktion mit rund 150 Soldaten wurde auch ein Vertrauter von Coronel festgenommen. Nach Angaben mexikanischer Medien dauerte sie vier Stunden.

Coronel gehörte zu den meistgesuchten Drogenbossen in Mexiko. In der Hierarchie des Sinaloa-Kartells nahm er nach Joaquin „El Chapo“ Guzman und Ismael „El Mayo“ Zambada den dritten Rang ein. Im mexikanischen Drogenkrieg sind seit Ende 2006 über 25 000 Menschen getötet worden. Damals hatte Präsident Felipe Calderón den Kartellen den Krieg erklärt.

15 Leichen an Straßenrand in Nordmexiko gefunden

Im Norden Mexikos sind 15 Tote an einem Straßenrand gefunden worden, die offenbar gefoltert und ermordet wurden. Die Leichen seien unweit der US-Grenzstadt Brownsville in Texas an der Straße zwischen Ciudad Victoria und Matamoros entdeckt worden, wie ein Behördenvertreter mitteilte. Die Opfer „hatten die Hände gefesselt, die Augen verbunden und wiesen sichtbare Folterspuren auf“, sagte der Behördenvertreter, der nicht genannt werden wollte.

In Mexiko tobt ein brutaler Kampf zwischen rivalisierenden Drogenbanden, die sich lukrative Schmuggelrouten in die USA streitig machen. Seit Dezember 2006 starben dabei rund 25.000 Menschen starben. Damals entsandte Präsident Felipe Calderón rund 50.000 Soldaten in die Grenzregion.

dpa/afp

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