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Panorama Angeklagter gesteht Automatensprengungen
Mehr Welt Panorama Angeklagter gesteht Automatensprengungen
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19:56 03.11.2017
Automatensprengungen richten häufig großen Schaden an. Quelle: Benjamin Westhoff
Lüneburg

Die Sprengung mehrerer Geldautomaten in Norddeutschland hat ein 38-Jähriger am Landgericht Lüneburg gestanden. In einer von seiner Anwältin verlesenen Erklärung räumte er am Freitag vier der ihm von der Anklage zur Last gelegten Taten ein. Damit zeichnet sich eine Verständigung ab. Die Kammer hatte dem Mann eine Haftstrafe von höchstens sieben Jahren und neun Monaten zugesichert, falls er ein umfassendes Geständnis ablegen sollte. Dabei ist eine Verurteilung des Landgerichts Göttingen wegen einer versuchten Automatensprengung in Lüthorst bei Dassel einbezogen.

227.000 Euro erbeutet

Drei Punkte wurden am ersten Prozesstag vorläufig eingestellt. Die Anklage hatte dem Mann ursprünglich vorgeworfen, zwischen August und November 2014 in Bendestorf und Brackel (Kreis Harburg), in Unterlüß (Kreis Celle), Wriedel bei Uelzen, Golmbach (Kreis Holzminden) und Hamburg ein Gasgemisch in die Automaten von Sparkassen und Banken geleitet zu haben, um sie zu sprengen. In einem der sechs Fälle war es beim Versuch geblieben. Insgesamt soll der Angeklagte rund 227.000 Euro erbeutet haben, allein in Bendestorf etwa 166.000 Euro.

Der finanzielle Schaden war insgesamt deutlich höher. Er beläuft sich laut Anklage auf rund 365.000 Euro. In zwei Fällen war das Geld verbrannt - in Unterlüß rund 80.000 Euro, in Wriedel gut 62.000 Euro. Der 38-Jährige räumte ein, an den Taten in Unterlüß, Wriedel, Golmbach und Hamburg beteiligt gewesen zu sein. Einen Mittäter benannte er, weitere wollte er nicht preisgeben. Ein Urteil dürfte nun schon in der kommenden Woche fallen.

Von Peer Körner

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