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Panorama Wasserrohrbruch nervt Autofahrer in Hamburg
Mehr Welt Panorama Wasserrohrbruch nervt Autofahrer in Hamburg
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09:39 25.07.2017
Bleibt stadteinwärts noch länger gesperrt: die Amsinckstraße in Hamburg.  Quelle: dpa
Hamburg

Autofahrer in Hamburg müssen sich nach dem Wasserrohrbruch und Verkehrschaos in der City auch am Dienstag auf Behinderungen einstellen. Der Bruch einer 60 Zentimeter dicken Trinkwasserleitung hat die Amsinckstraße teilweise absacken lassen.

Die Spuren der Hauptverkehrsader stadteinwärts bleiben für längere Zeit gesperrt. Stadtauswärts war die Fahrbahn bereits am Montag wieder freigegeben worden. Der Rohrbruch hatte am Montagnachmittag mehrere tausend Kubikmeter Wasser austreten lassen.

Tiefgarage eines Hotels überschwemmt

Die Wassermassen überschwemmten einem Feuerwehrsprecher zufolge mehrere Straßen, etwa 2000 Kubikmeter davon sammelten sich in der Tiefgarage eines Hotels. Rund 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Der Bruch einer Wasserleitung unter einer Hauptverkehrsstraße hat in Hamburg erhebliche Folgen. Die Auswirkungen werden Autofahrer wohl noch mehrere Wochen spüren.

Die viel befahrene Amsinckstraße sackte auf der stadteinwärts führenden Spur ab. Dort klaffte ein Loch. Die Polizei sperrte den Bereich zunächst großräumig ab. Es kam zu starken Verkehrsbehinderungen. Einzelne Sperrungen wurden am Nachmittag bereits wieder aufgehoben.

„Ab jetzt wird durchgearbeitet“

Teile der Innenstadt hatten kurzzeitig kein Trinkwasser. Die Versorgung sei über andere Leitungen mittlerweile wieder hergestellt worden, berichtete eine Sprecherin von Hamburg Wasser am Nachmittag.

Ihren Angaben zufolge wird die Reparatur der Leitung voraussichtlich drei Wochen dauern. Solange müssen Autofahrer mit einer Sperrung rechnen. „Die Baufirma legt bereits los“, sagte ein Sprecher von Hamburg Wasser am Abend. „Ab jetzt wird durchgearbeitet.“

Die Ursache für den Wasserrohrbruch war zunächst nicht bekannt. Witterung, Alter der Leitungen und hohe Verkehrsbelastung seien nur einige von vielen Möglichkeiten, so die Sprecherin der Wasserwerke.

Von dpa/RND/zys