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Panorama Amokschütze von Ansbach kommt in Psychiatrie
Mehr Welt Panorama Amokschütze von Ansbach kommt in Psychiatrie
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15:41 12.04.2016
Archivbild vom Juli 2015: Polizeibeamte untersuchen in Tiefenthal den Tatort. Bei einer Amokfahrt damals erschoss ein Mann zwei Menschen. Quelle: Daniel Karmann/dpa
Ansbach

Laut der Entscheidung des Landgerichts Ansbach vom Dienstag hat der 48-Jährige im vergangenen Sommer in zwei Ortsteilen von Leutershausen bei Ansbach zuerst eine 82-jährige Frau und danach einen 72 Jahre alten Radfahrer erschossen. Danach fuhr er weiter und schoss noch auf eine Autofahrerin und auf einen Traktorfahrer.

Staatsanwalt: Er ist schuldunfähig

Der Beschuldigte habe die Taten aufgrund einer paranoiden Schizophrenie begangen und in seinen Opfern Werwölfe oder Vampire gesehen, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Gerhard Neuhof in seinem Schlussvortrag am Dienstag vor dem Landgericht in Ansbach. Aufgrund seiner Krankheit sei er schuldunfähig.

Vom Vorwurf des zweifachen Mordes rückte der Ankläger in dem Sicherungsverfahren ab, denn das Mordmerkmal der Heimtücke sei wegen der psychischen Krankheit des Mannes nicht erfüllt. Der Verteidiger des 48-Jährigen, Benjamin Schmitt, schloss sich den Ausführungen des Anklägers weitgehend an. Beide forderten wegen zweifachen Totschlags eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus.

Die Amokfahrt im Juli 2015 bei der der 48-Jährige auf vier Menschen schoss, dauerte etwa eineinhalb Stunden und endete an einer Tankstelle in Bad Windsheim. Dort konnten Mitarbeiter den Mann schließlich überwältigen und festhalten, bis die Polizei eintraf.

dpa

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