Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama 66-Jähriger schmuggelt fünf Kilo Kokain im Wakeboard
Mehr Welt Panorama 66-Jähriger schmuggelt fünf Kilo Kokain im Wakeboard
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:12 28.06.2017
Quelle: dpa
Bremen

Ein 66 Jahre alter Mann ist vom Landgericht Bremen zu fünf Jahren Haft verurteilt worden, weil er 5,2 Kilogramm Kokainpaste in zwei Wakeboards von Lateinamerika nach Deutschland schmuggelte. Die Richterin blieb damit am Mittwoch unter der Forderung der Staatsanwaltschaft von sieben Jahren und elf Monaten. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.

Es biete sich insgesamt ein "niederschmetterndes Bild", so die Richterin. Der 66-Jährige sei einschlägig vorbestraft und in Spanien 2013 zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt worden. Mit dem jetzigen Urteil solle auch dokumentiert werden, dass man sich solche schweren Straftaten nicht gefallen lassen könne, so die Richterin. Der Mann gehöre aber nicht zu den großen Hintermännern, sei lediglich Transporteur gewesen ohne ein "erhebliches Gewinninteresse". Der 66-Jährige war im November aus Kolumbien kommend über Panama und Amsterdam nach Bremen gereist. Am Flughafen wurden dann in den beiden präparierten Wassersportbrettern das Kokain entdeckt.

Bei der Urteilsfindung wurde laut Gericht neben dem fortgeschrittenen Alter des Angeklagten auch berücksichtigt, dass er vermutlich in Spanien eine weitere mehrjährige Haftstrafe anzutreten habe, bevor er dann in sein Heimatland Kolumbien abgeschoben werden könne.

dpa/lni

Der erste Prozess ist geplatzt, doch die Vorwürfe noch lange nicht verflogen: Im Juli 2018 muss sich Bill Cosby erneut wegen sexuellen Missbrauchs vor Gericht verantworten.

28.06.2017

Angemessenes Einschreiten oder rassistischer Übergriff? Als sich ein dunkelhäutiger Schwarzfahrer nicht ausweisen kann, greifen zwei DB-Sicherheitsleute in einer Münchner S-Bahn ungewöhnlich hart durch. Nun ermittelt die Bundespolizei.

Wie sicher sind deutsche Hochhäuser? Während in Wuppertal Bewohner nicht mehr zurück in ihre Wohnungen dürfen, fordern erste Bundesländer die flächendeckende Überprüfung von Fassadendämmungen. Und die Feuerwehr warnt vor weiteren Fällen wie in London.

28.06.2017