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Panorama 351 künftige Offiziere legen in Munster Gelöbnis ab
Mehr Welt Panorama 351 künftige Offiziere legen in Munster Gelöbnis ab
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18:45 20.07.2010
Auch am Nordpark in Magdeburg hielten Bundeswehrsoldaten Ehrenwache - zum Gedenken des militärischen Widerstandskämpfers Henning von Tresckow. Um Folter zu entgehen, töte sich Tresckow nach dem missglückten Attentat selbst. Seine Leiche wurde der Gestapo exhumiert und später im KZ Sachsenhauser verbrannt. Quelle: dpa

Der 20. Juli 1944 gilt als Symbol des militärischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus. An diesem Tag versuchte Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg vergeblich, Hitler zu töten. Stauffenberg und seine Mitverschwörer wurden daraufhin hingerichtet.

Der frühere brandenburgische Innenminister und Heeresinspekteur Jörg Schönbohm (CDU), selbst Generalleutnant a.D., erinnerte die Offiziersanwärter in Munster an die Motive der Widerstandskämpfer. Es sei den Attentätern darauf angekommen, dass die deutsche Widerstandsbewegung vor der Welt und der Geschichte unter Einsatz des Lebens den entscheidenden Wurf gewagt habe.

Schönbohm zitierte Generalmajor Henning von Tresckow, der nach dem gescheiterten Attentat sagte: „Der sittliche Wert eines Menschen beginnt erst dort, wo er bereit ist, für seine Überzeugung sein Leben hinzugeben“. Von Tresckow beging 1944 Selbstmord.

Die angehenden Offiziere in Munster könnten gewiss sein, „einem demokratischen Rechtsstaat zu dienen, der auch aus der Geschichte um seine Verantwortung für den Einsatz der Soldaten weiß, aufmerksam begleitet von unserem Parlament und den Medien“, sagte Schönbohm.

dpa

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