Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama 264 Munitionsfunde in Nord- und Ostsee
Mehr Welt Panorama 264 Munitionsfunde in Nord- und Ostsee
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:18 10.04.2017
Wasserbomben (hier eine Sprengung vor Wustrow 2013) sind eher selten.  Quelle: dpa
Kiel

Das geht aus dem fünften Fortschrittsbericht „Munitionsbelastung der deutschen Meeresgewässer - Entwicklungen und Fortschritt“ hervor, den das Umweltministerium Schleswig-Holstein am Montag veröffentlicht hat. In dem Bericht sind auch einige Fälle dokumentiert: In der Flensburger Förde lokalisierten Sporttaucher beispielsweise mehrere Kisten mit Flakmunition. Auf Juist fanden Ornithologen verrostete Stahlkugeln, die sich als Seeminen entpuppten. Am Strand von Ahrenshoop auf dem Darß wurden in speziellen Fangkörben bei Sandaufspülungen 137 Kampfmitteln geborgen.

Nach Angaben des Umweltministeriums in Kiel lagern allein in deutschen Meeresgewässern mehr als 1,6 Millionen Tonnen konventioneller Munition. Verladen auf einen Güterzug wäre dieser mehr als 3.000 Kilometer lang. Minister Robert Habeck (Grüne) sagte, das Problem von im Meer versenkter Munition sei gigantisch, aber bei der Suche nach Lösungen geht es weiter voran. Er verwies auf mehrere Projekte zum Thema Altlasten im Meer. Eines soll die Grundlage für die wissenschaftlich abgesicherte Beurteilung der Umweltgefahren, die von der Munition ausgehen, liefern. Ein weiteres Projekt befasst sich mit der Entwicklung leistungsfähiger autonomer Bergungstechnologie.

dpa

Bis zuletzt versuchten Schauspieler Bradley Cooper und Supermodel Irina Shayk die Schwangerschaft geheimzuhalten. Bereits vor zwei Wochen sollen die beiden zum ersten Mal Eltern geworden sein.

10.04.2017

Eine Frau aus Brandenburg war am Sonnabend als vermisst gemeldet worden. Als die Ermittler ihr Haus aufsuchten, machten sie auf dem Grundstück grauenvolle Funde.

10.04.2017

Der Getränkehersteller Coca-Cola in Hildesheim war nach Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Montag von einem mehrstündigen Warnstreik betroffen. "Insgesamt haben sich etwa 130 Mitarbeiter beteiligt", sagte die NGG-Mitarbeiterin Lena Melcher.

10.04.2017