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Panorama 200 Tote nach Überschwemmungen in Sierra Leone
Mehr Welt Panorama 200 Tote nach Überschwemmungen in Sierra Leone
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18:33 14.08.2017
Die Wassermassen überfluten die Straßen in Freetown. Quelle: AP
Freetown

Heftige Regenfälle und Überschwemmungen haben in der Hauptstadt von Sierra Leone mindestens 200 Menschen das Leben gekostet. Eine Quelle im Gesundheitsministerium sprach von bis zu 500 Toten. Genauere Prognosen galten angesichts der anhaltenden Rettungsarbeiten am Montagabend als problematisch, da viele Opfer noch unter den Geröllmassen vermutet wurden. Unter den Toten sind auch viele Kinder.

Straßen von Freetown waren überschwemmt, in hügeligen Gegenden der Stadt ereigneten sich Erdrutsche. Mitarbeiter des Militärs wurden zu Rettungsarbeiten eingesetzt, wie die Behörden mitteilten.

Krankenhaus überlastet

Angehörige gruben im Schlamm nach Vermissten. Die Leichenhalle des Connaught-Krankenhauses war völlig überlastet, Tote wurde auf dem Fußboden gelagert. „Die Kapazität der Leichenhalle ist zu klein“, sagte ein Mitarbeiter dem nationalen Rundfunksender. Sinneh Kamara rief das Gesundheitsministerium auf, mehr Krankenwagen bereitzustellen.

Viele Armenviertel in Freetown liegen in Höhe des Meeresspiegels und haben mangelhafte Abwassersysteme. Überschwemmungen während der Regenzeit in dem westafrikanischen Land werden dadurch begünstigt.

Im Netz sind Fotos und Amateurvideos zu sehen, die zeigen, wie die Schlammmassen unnachgiebig durch die Straßen rauschen.

Von RND/AP

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