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Panorama 11.000 Menschen pilgern nach Telgte
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14:42 12.07.2015
Tausende Pilger haben am Wochenende an der 163. Wallfahrt zwischen Osnabrück und dem westfälischen Telgte teilgenommen. Quelle: dpa
Telgte

Tausende Pilger haben am Wochenende an der 163. Wallfahrt zwischen Osnabrück und dem westfälischen Telgte teilgenommen. „Telgte ist voll in unserer Hand“, sagte der technische Leiter des Zuges, Karlheinz Schomaker, am Samstag. Rund 11.000 Pilger wurden an dem Tag gezählt. „Das hat alle Erwartungen übertroffen, das ist ein Super-Ergebnis.“ Es seien besondere viele junge Leute dabei. „Alte Traditionen gewinnen bei der Jugend offenbar an Wert“, sagte Schomaker. „Die Wallfahrt lebt!“

Am Sonntag setzte sich der Tross von Telgte zurück in Richtung Osnabrück in Bewegung. Auch aufgrund des durchwachsenen Wetters schrumpfte der Pilgerzug auf 4000 Menschen zusammen. Mit einem Gottesdienst in Georgsmarienhütte sollte die Wallfahrt am Abend enden.

„Habt Vertrauen, fürchtet euch nicht!“, lautete das Motto der Wallfahrt. Ziel war in Telgte das Gnadenbild der Gottesmutter Maria, das um 1370 entstand. Seit Jahren gibt es nach Angaben von Schomaker steigende Teilnehmerzahlen bei der Wallfahrt.

Auch der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode war in diesem Jahr im Pilger-Tross mit dabei. In Telgte hielt er am Sonntagmorgen in zwei Messen die Predigten. Die Kollekte ist bestimmt für den Bischöflichen Flüchtlingsfonds und soll in ehrenamtliche Projekte in den Kirchengemeinden des Bistums fließen.

 Im März 1852 hatten Osnabrücker Bürger den Wunsch geäußert, am Fest Mariä Heimsuchung eine Pilgerreise nach Telgte zum Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes zu unternehmen. In den Kriegsjahren 1864 bis 1866, 1914 bis 1918 und zwischen 1938 und 1944 war die Wallfahrt zwar verboten. Dennoch machten sich auch in diesen Zeiten viele Gläubige auf den Weg. Seit einigen Jahren nehmen nicht nur Menschen aus der Region Osnabrück und Münster, sondern aus allen Teilen Deutschlands an der Wallfahrt teil.

dpa

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