Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Tankfloß soll radioaktives Wasser aufnehmen
Mehr Welt Panorama Tankfloß soll radioaktives Wasser aufnehmen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:19 05.04.2011
Seit Montag versuchen japanische Arbeiter von Booten aus, ein Leck in Fukushima zu schließen, aus dem hoch radioaktive Flüssigkeit entweicht. Jetzt soll ein Tankfloß das verseuchte Wasser aufnehmen. Quelle: dpa

Japan hat zum Auffangen von radioaktiv verseuchtem Wasser ein riesiges Tankfloß in Bewegung gesetzt. Das sogenannte Megafloat legte am Dienstagnachmittag (Ortszeit) in der Stadt Shimizu in der Provinz Shizuoka ab und wird zunächst in eine Werft in der Tokioter Nachbarstadt Yokohama gezogen.

Dort soll es für den Einsatz an der Atomruine umgebaut werden, wie die Nachrichtenagentur Jiji Press berichtete.
Der Atombetreiber Tepco braucht dringend Auffangmöglichkeiten für Millionen Liter hochgradig verseuchten Wassers in dem havarierten Kernkraftwerk. Um Platz zu schaffen, wird derzeit schwach verseuchtes Wasser ins Meer geleitet.

Das stählerne Tankfloß werde voraussichtlich nach dem 16. April in Fukushima eintreffen, hieß es. Es kann 10 Millionen Liter an Flüssigkeit aufnehmen. Es ist 136 Meter lang und 46 Meter breit. Es war bislang im Hafen von Shimizu als schwimmende Insel für Angler benutzt worden.

dpa

Mehr zum Thema

In Japan sollen Betrüger ängstlichen Menschen falsche Medikamente verkauft haben. Diese sollten angeblich vor gefährlicher radioaktiver Strahlung schützen. Mehr als 1000 Menschen fielen auf die falsche Medizin herein. Die Schwindler wurden nun fest genommen.

05.04.2011

In der havarierten Atomanlage Fukushima gibt es nicht mehr genug Platz für radioaktiv verseuchtes Wasser. Jetzt pumpt Tepco Teile davon ins Meer. Die Regierung beruhigt die Menschen: Größere Gefahren für die Gesundheit bestünden nicht.

04.04.2011

Erstmals ist an der Atom-Ruine Fukushima ein Riss gefunden worden, aus dem hochradioaktives Wasser ins Meer sickert. Bis Sonntagabend gelang es den Arbeitern nicht, das Leck zu versiegeln. Der 20 Zentimeter lange Spalt in einem Kabelschacht des Turbinengebäudes von Reaktor 2 war am Tag zuvor entdeckt worden.

03.04.2011

In Japan sollen Betrüger ängstlichen Menschen falsche Medikamente verkauft haben. Diese sollten angeblich vor gefährlicher radioaktiver Strahlung schützen. Mehr als 1000 Menschen fielen auf die falsche Medizin herein. Die Schwindler wurden nun fest genommen.

05.04.2011

In der havarierten Atomanlage Fukushima gibt es nicht mehr genug Platz für radioaktiv verseuchtes Wasser. Jetzt pumpt Tepco Teile davon ins Meer. Die Regierung beruhigt die Menschen: Größere Gefahren für die Gesundheit bestünden nicht.

04.04.2011

Nach der Notlandung mit einem Loch im Flugzeugdach hat die texanischen Southwest Airlines bei drei weiteren Maschinen kleine Risse in der Außenhülle gefunden. Das teilte die nationale Transportbehörde in Washington mit. Auch am Montag musste die Fluglinie nach eigenen Angaben erneut etwa 70 Flüge streichen.

04.04.2011