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Panorama Spurensuche nach Anschlagversuch auf Dortmunder Stadion
Mehr Welt Panorama Spurensuche nach Anschlagversuch auf Dortmunder Stadion
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15:23 01.04.2011
An der Böschung der Endhaltestelle Stadion sollen die drei Sprengsätze gefunden worden sein. Quelle: dpa

Nach dem Sprengstoff-Fund beim Dortmunder Fußballstadion dauern die Ermittlungen an. Vor nächster Woche werde aber nicht klar sein, ob die drei Sprengsätze tatsächlich hätten explodieren können, sagte eine Sprecherin des Bundeskriminalamts am Freitag in Wiesbaden auf dpa-Anfrage. Am Dienstag war ein 25-Jähriger festgenommen worden, der der Polizei von einem möglicherweise bevorstehenden Anschlag auf das Stadion berichtete hatte.

Auch in seiner Wohnung fanden die Ermittler Sprengmaterial und Chemikalien, wie das BKA am Donnerstag bestätigt hatte.

Nach Angaben von BKA-Präsident Jörg Ziercke wollte der Mann die Behörden wohl erpressen. Hinweise auf einen terroristischen oder islamistischen Hintergrund sehen die Behörden nicht.

„Er wollte ein gesichertes Leben danach, er wollte letztlich Geld von uns, und die Chance habe ich ihm natürlich nicht gegeben“, sagte der BKA-Chef am Donnerstag der ARD.

Der 25-Jährige sitzt den Angaben zufolge in Untersuchungshaft. Ob er weiter vernommen wird, wollte die BKA-Sprecherin nicht sagen. Das Bundeskriminalamt äußere sich generell nicht zu laufenden Ermittlungen.

Unterdessen verschärfte der BVB vorsorglich seine Sicherheitsmaßnahmen rund um den Signal Iduna Park, wo am Samstag Spitzenreiter Borussia Dortmund gegen den Tabellendritten Hannover 96 antreten soll. Die Dortmunder Polizei sieht „keine Gefährdung für die Besucher“, wie sie in einer Mitteilung erklärte.

Vereinschef und Ligapräsident Reinhard Rauball sagte den „Ruhr Nachrichten“, er werde „vollkommen ohne Angst“ ins Stadion gehen: „Ich hoffe, dass sich die Gemeinschaft der Vernünftigen nicht von einem Fehlgeleiteten die Freude verderben lässt.“ Eine Spielabsage habe „zu keinem Zeitpunkt“ zur Diskussion gestanden.

dpa

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