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Panorama "Soko Rocker" stürmt Bordell
Mehr Welt Panorama "Soko Rocker" stürmt Bordell
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15:48 06.02.2016
Polizisten der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) verlassen in der Nacht zum Sonnabend das "Sex House Pink Palace" auf der Reeperbahn in Hamburg nach einer Durchsuchung. Quelle: Tobias Johanning/JoTo/dpa
Hamburg

Weiter Druck auf Rocker: Schwerbewaffnete Beamte der "Soko Rocker" haben in der Nacht zum Samstag ein Bordell auf der Reeperbahn in Hamburg gestürmt. Eine zweite Razzia fand in einer nahegelegenen Kneipe statt. Dabei seien insgesamt 52 Menschen angetroffen und überprüft worden, sagte ein Hamburger Polizeisprecher am Samstag. Die Polizei zeigt damit weiter Präsenz bei der Bekämpfung von Kriminalität im Rockermilieu.

Beamte stürmten zunächst das Bordell auf der Reeperbahn und überprüften dort Gäste, Prostituierte und die Inhaber. Auch in einer nahegelegenen Kneipe, die laut Polizei angeblich von Hells Angels betrieben wird, kontrollierten die Einsatzkräfte alle Anwesenden. Zwölf der Gäste konnten der Rockergruppe Hells Angels zugeordnet werden. Bei einem Mann fanden die Polizisten ein Messer. Festnahmen habe es nicht gegeben, hieß es.

Bereits mehrere Male hat die "Soko Rocker" in den letzten Wochen Razzien in und um Hamburg durchgeführt. Anlass sind die gewaltsamen Auseinandersetzungen verfeindeter Rockergruppen in den vergangenen Monaten. Am Dienstag hatte die Sonderkommission eine Autowerkstatt der Hells Angels mit gestohlenen Fahrzeugteilen in Hamburg-Billbrook gestürmt. Einen Tag später durchsuchten die Einsatzkräfte acht Wohnungen der verfeindete Rockergruppe Mongols in Hamburg und Norderstedt (Kreis Segeberg). Es kam zu mehreren Festnahmen wegen Hehlerei, Drogenhandels und unerlaubten Waffenbesitzes.

dpa

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