Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Schweine verenden nach Unfall auf A2 bei Braunschweig
Mehr Welt Panorama Schweine verenden nach Unfall auf A2 bei Braunschweig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:25 05.04.2011
Quelle: Tim Schaarschmidt (Symbolbild)

Umherirrende Schweine haben am Dienstag ein Verkehrschaos auf der Autobahn 2 bei Braunschweig verursacht. Einige Tiere seien aus einem verunglückten Transporter geschleudert worden, andere aus dem Wrack geflohen, sagte ein Polizeisprecher. Der 29 Jahre alte Fahrer aus Ungarn hatte aus noch ungeklärter Ursache am frühen Dienstagmorgen die Kontrolle über sein mit etwa 150 Tieren beladenes Fahrzeug verloren. Der Sattelzug stieß gegen den Pfosten einer elektronischen Verkehrsregulierungsanlage und rutschte in einen Graben. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Schadenshöhe beträgt laut Polizei etwa 200.000 Euro.

Einsatzkräfte der Feuerwehr zingelten die Schweine auf einer angrenzenden Wiese ein. Etwa zwölf Tiere wurden bei dem Unfall getötet oder mussten von einem Tierarzt eingeschläfert werden. Für die Bergungsarbeiten sollte die Autobahn bis Dienstagabend gesperrt bleiben. „Erst müssen die Tiere aus dem Wrack umgeladen werden“, erläuterte ein Polizeisprecher. Dazu wurde gegen Mittag auch eine Fahrspur Richtung Hannover gesperrt. Zudem ist die Verkehrsanlage so stark beschädigt, dass sie abgebaut werden muss. An der Unglücksstelle staute sich der Verkehr zeitweise auf zehn Kilometer Länge.

dpa

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

Zum Auffangen des hoch radioaktiv verseuchten Wassers, das aus dem Kraftwerk in Fukushima entweicht, haben die Japaner ein riesiges Tankfloß losgeschickt. Derzeit werden Millionen Liter verseuchte Flüssigkeit in den Ozean geleitet. Das rettende Schiff soll allerdings erst in gut zwei Wochen am Unglücksort eintreffen.

05.04.2011

In Japan sollen Betrüger ängstlichen Menschen falsche Medikamente verkauft haben. Diese sollten angeblich vor gefährlicher radioaktiver Strahlung schützen. Mehr als 1000 Menschen fielen auf die falsche Medizin herein. Die Schwindler wurden nun fest genommen.

05.04.2011

In der havarierten Atomanlage Fukushima gibt es nicht mehr genug Platz für radioaktiv verseuchtes Wasser. Jetzt pumpt Tepco Teile davon ins Meer. Die Regierung beruhigt die Menschen: Größere Gefahren für die Gesundheit bestünden nicht.

04.04.2011