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Panorama Prinz Harry prangert Wilderei an
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19:03 03.12.2015
Auf Afrika-Reise: Prinz Harry liegt auf einer betäubten Elefanten-Dame im Krüger Nationalpark. Quelle: Kensingtonroyal/Instagram
Kapstadt/ London

Auf seiner Afrika-Reise erlebt Prinz Harry die Schönheit des Kontinents, aber auch dessen Schattenseiten. Auf der Instagram-Seite des Kensington Palace veröffentlichte der 31-Jährige davon persönliche Aufnahmen. Vor allem eines der Fotos berührt die Menschen: Allein auf Instagram gefällt es mehr als 25.000 Followern des Prinzen.

Auf dem Bild ist zu sehen, wie Harry auf dem Bauch eines betäubten Elefanten liegt. Dazu schreibt er: "Nach einem langen Tag im Krüger-Nationalpark, an dem fünf Nashörner ein neues Zuhause bekommen haben und drei Elefanten von ihren Halsbändern befreit wurden – wie dieses betäubte Weibchen – habe ich mich entschieden, einen Moment lang innezuhalten." Um das Verhalten der Elefanten zu erforschen und ihren Aufenthalt zu bestimmen, werden manchen Tieren in dem Park Halsbänder mit einem GPS-Sender umgelegt.

"Vergeudung von Schönheit"

"Ich weiß, wie glücklich ich mich schätzen kann, diese Erfahrungen machen zu dürfen. Aber wenn ich Geschichten darüber höre, wie schlimm die Situation wirklich ist, verärgert und frustriert mich das", schreibt Harry weiter. "Wie kann es sein, dass 30.000 Elefanten alleine im vergangenen Jahr abgeschlachtet wurden?", fragt er und ergänzt: "Die großen Kadaver von Nashörnern und Elefanten über Afrika verstreut zu sehen, bei denen die Hörner und Stoßzähne fehlen, ist eine beispiellose Vergeudung von Schönheit."

Im Krüger National Park engagiert sich Harry für den Schutz von Elefanten und andere heimische Tiere. Ein weiteres Bild auf dem offiziellen Palast-Account zeigt, wie der Prinz Tierärzten dabei hilft, einem Nashorn das Horn abzunehmen. So werden die Tiere vor Wilderern geschützt, da sie ohne das Horn für die Jäger wertlos sind.

In Kapstadt besuchte dann Harry Jugendliche, die an einem Projekt gegen Gang-Gewalt beteiligt sind. Die Schule habe ihm überhaupt keinen Spaß gemacht, erzählte der Prinz ganz offen. Er habe immer der "bad boy", der böse Junge sein wollen. Diese Zeiten sind aber vorbei. Den Prinzen ist mit viel Engagement ein Imagewandel gelungen, der bei seinen Fans und Followern im Netz gut ankommt.

dpa/abr

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