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Panorama Osterreiseverkehr beginnt mit Chaos und Riesenstau
Mehr Welt Panorama Osterreiseverkehr beginnt mit Chaos und Riesenstau
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11:54 22.04.2011
Der Osterreiseverkehr hat mit zahlreichen Staus begonnen. Quelle: dpa

Der Osterreiseverkehr hat in Brandenburg mit einem Chaos begonnen. Erst war die A12 an der polnischen Grenze am Gründonnerstag für fast zwölf Stunden gesperrt, dann standen Autos und Lastwagen in einem bis zu 50 Kilometer langen Stau. Vorausgegangen war ein schwerer Unfall mit drei Lastwagen. Am Karfreitagmorgen normalisierte sich die Lage - der Stau war nach Polizeiangaben nur noch wenige Kilometer lang und fing in Frankfurt (Oder)-Süd an. „Der Stau ging relativ schnell zurück“, hieß es aus dem Polizeipräsidium. In Westbrandenburg stockte der Verkehr am Freitagmorgen auf der Autobahn 10 auf bis zu 16 Kilometer Länge.

Auf der A12 begann die große Geduldsprobe für Auto- und Lastwagenfahrer schon in der Nacht zu Donnerstag. Gegen 1.30 Uhr war der Fahrer eines Lastwagens vermutlich aus Unachtsamkeit zwischen Grenze und Frankfurt (Oder)-Mitte ungebremst auf einen vor ihm fahrenden Laster geprallt. Weil der Zusammenstoß so stark war, wurde der zweite Laster auf einen dritten geschoben. Die A12 war zunächst voll gesperrt, gegen 3.50 Uhr wurde der Verkehr immerhin in Richtung Berlin wieder freigegeben.

Es dauerte fast vier Stunden, bis der in seinem Führerhaus eingeklemmte Fahrer des ersten Lastwagens befreit und in ein Krankenhaus gebracht werden konnte. Er sei bei dem Unfall aber nicht lebensgefährlich verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Auf der Fahrbahn verteilte sich Wachs, weil der Unfall-Laster Kerzen geladen hatte. Die anderen beiden Lastwagen hatten Traktoren dabei - auch diese Fracht verrutschte. Um die Ladung und die Unfallfahrzeuge zu bergen, musste eine Spezialfirma helfen.

Die Autobahn wurde erst gegen 13.00 Uhr für den kompletten Verkehr freigegeben. Weil die Fahrbahn noch voller Wachs war, durften Autos und Lastwagen zunächst nur mit Tempo 40 an der Unfallstelle vorbeifahren. Der Stau war zwischenzeitlich bereits 30 Kilometer lang - und wuchs zeitweise auf rund 50 Kilometer bis zum Dreieck Spreeau an. Es gab nicht nur mehrere Unfälle, sondern auch im Laufe des Tages stark zunehmenden Osterverkehr in Richtung Polen. Dort befand sich direkt hinter der Grenze zu allem Überfluss noch eine Baustelle, die ebenfalls für starke Behinderungen sorgte, wie die Polizei erklärte.

Die Bilanz am Karfreitag: vier Auffahrunfälle auf der A12, an denen sowohl Autos als auch Lastwagen beteiligt waren. Es blieb bei Blechschäden.

Geduld brauchten am Freitagmorgen auch die Fahrer auf der A10. Zwischen Kremmen und Fehrbellin auf der A24 gab es laut Polizei mehrere Unfälle, die zu Staus auf der A10 in Richtung Süden von bis zu 16 Kilometer Länge führten. Ebenfalls am Freitag meldete die Polizei einen Auffahrunfall mit mehreren Fahrzeugen aus dem Kreis Potsdam-Mittelmark. Am Donnerstag hatte eine 20 Jahre alte Frau mit ihrem Auto von der B2 auf die A10 in Richtung Frankfurt (Oder) wechseln wollen. Sie übersah die an einer Ampel wartenden Fahrzeuge - in den Auffahrunfall waren am Ende fünf Autos verwickelt. Eine 41 Jahre alte Fahrerin erlitt einen Schock und kam in ein Krankenhaus.

dpa

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