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Panorama Noriega muss für sieben Jahre ins Gefängnis
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14:45 07.07.2010
Manuel Noriega Quelle: dpa

Der einstige Machthaber von Panama, Manuel Noriega, muss in Frankreich wegen Geldwäsche für sieben Jahre hinter Gitter. Das entschied ein Strafgericht am Mittwoch in Paris. Die Richter blieben mit dem Urteil aber unter der Forderung der Anklage, welche die Höchststrafe von zehn Jahren Haft für den Ex-General verlangt hatte.

Der heute 76-jährige Noriega stand wegen des Vorwurfs vor Gericht, in den 80er Jahren umgerechnet rund 2,3 Millionen Euro aus Drogengeschäften auf Konten französischer Banken gewaschen zu haben. Noriega war im April von den USA an Frankreich ausgeliefert worden, wo er bereits rund zwanzig Jahre im Gefängnis gesessen hatte.

In Paris war Noriega schon einmal im Juli 1999 in Abwesenheit zu zehn Jahren Haft und einer Geldbuße wegen Geldwäsche verurteilt worden. Weil er dagegen Widerspruch einlegte, musste das Verfahren neu aufgerollt werden. In dem Prozess in Paris bestritt der Ex-General in der vergangenen Woche erneut die Vorwürfe.

Noriega behauptet, das Geld, das er unter anderem in Pariser Luxusimmobilien steckte, stamme aus seinem Privatvermögen sowie vom US-Geheimdienst CIA. Noriega war von den USA lange Zeit gefördert und auch finanziell unterstützt worden, bevor der General 1989 nach einer Invasion der US-Truppen in Panama gestürzt und in die USA gebracht wurde.

afp

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