Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Polizei verbietet alle Rockerkutten
Mehr Welt Panorama Polizei verbietet alle Rockerkutten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:46 05.09.2014
Von Karl Doeleke
Mit den Hells Angels fing es an, jetzt werden alle Rockerkutten verboten. Quelle: dpa (Symbolbild)
Hannover

Laut dem Erlass wird das bereits seit Juli bestehende Verbot des Tragens von Abzeichen des Rockerklubs Hells Angels auf so gut wie alle weiteren Vereinigungen ausgeweitet. Die mit dem Justizministerium abgestimmte Anordnung trägt das Datum 1. September.

Damit macht sich ab sofort strafbar, wer als Rocker weiterhin eines der Embleme auf seiner Kutte öffentlich zeigt. Betroffen von dem Verbot sind unter anderem die Bandidos, die Mongols und der Gremium MC. Auch die sogenannten Unterstützerklubs sind von der Entscheidung erfasst, also etwa die Red Devils, die als sogenannte Supporters der Hells Angels auftreten.

Laut einem Bericht des NDR hat der nur wenige Tage alte Erlass in Braunschweig bereits Wirkung gezeigt. Dort haben die Red Devils bereits alle Kennzeichen von ihrem Klubhaus abmontiert  – ansonsten würden sie sich strafbar machen. Wie der NDR weiter berichtet, sind nicht nur die Abzeichen selbst verboten, sondern auch bestimmte Szenecodes, die nur Eingeweihten verständlich sind. In einem Anhang zum Erlass, der auch die Liste der verbotenen Embleme enthält, sind etwa bestimmte Kombinationen wie die Zahl 81 aufgeführt. Die acht steht für das H, den achten Buchstaben im Alphabet, und die eins für das A – die Anfangsbuchstaben der Hells Angels. Mit der Ausweitung folgt Niedersachsen dem Beispiel Nordrhein-Westfalens. Dort sind bereits seit August neben Hells Angels und Bandidos sechs weitere Rockergruppen verboten.

Mehr als zehn Islamisten aus Niedersachsen droht derzeit, dass ihnen von den Ordnungsbehörden der Pass abgenommen wird, um sie an einer Reise ins Ausland zu hindern.

Karl Doeleke 07.09.2014
Panorama Nach Streit um Rasenmäherlärm - Kleingärtner soll Nachbarn erschossen haben

Im Streit um Rasenmäherlärm soll ein 61-Jähriger seinen Nachbarn erschossen haben. Es war der Höhepunkt eines jahrelangen Kleinkriegs in einer Kleingartenkolonie: Zuvor ging es ums Radio, die Säge oder die gestörte Mittagsruhe.

04.09.2014

Bei einem Giftgasangriff in Syrien starben 2013 Hunderte von Menschen. Das Chemiewaffen-Arsenal des Assad-Regimes ist inzwischen vernichtet. Die Reststoffe werden jetzt in Deutschland entsorgt.

04.09.2014