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Panorama Das ändert sich am 1. Oktober
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08:13 01.10.2014
Die rund 180 000 Beschäftigten in der deutschen Abfallwirtschaft bekommen mehr Geld. Der Mindestlohn, der bislang bei 8,68 Euro pro Stunde lag, steigt ab Oktober auf 8,86 Euro. Quelle: Stefan Arend

Bei der Müllentsorgung ändert sich zum 1. Oktober einiges: So bekommen die Beschäftigten der Branche einen höheren Mindestlohn. Zugleich greift eine Reform der Verpackungsverordnung, damit wieder mehr Geld in die Kassen der Entsorger fließt. Das sind die Änderungen zum Monatswechsel:

VERPACKUNGSMÜLL

Die Rücknahme von Verpackungsmüll im Supermarkt lohnt sich für die Geschäfte nicht mehr. Zum 1. Oktober wird nämlich die Möglichkeit gestrichen, durch die sogenannte Eigenrücknahme die Abgabe an den Müllentsorger zu reduzieren. Der Grund dafür ist, dass das Duale System ("Grüner Punkt") nicht mehr richtig funktioniert. Zuletzt landete zu viel unbezahlter Verpackungsabfall in den Tonnen, und die Entsorger waren auf den Kosten sitzengeblieben.

MINDESTLOHN

Die rund 180 000 Beschäftigten in der deutschen Abfallwirtschaft bekommen mehr Geld. Der Mindestlohn, der bislang bei 8,68 Euro pro Stunde lag, steigt ab Oktober auf 8,86 Euro. Davon profitieren nicht nur die Angestellten in der Müllentsorgung, sondern auch bei den Straßenreinigungs- und Winterdiensten.

GORLEBEN

Seit 1977 als Atommüll-Endlager im Fokus wird ein neues Kapitel im Salzstock Gorleben eingeläutet. Weil man nun bundesweit nach einem Endlager sucht, gilt ab Oktober ein neuer Hauptbetriebsplan. Der Betrieb im Grubengebäude wird auf ein Minimum reduziert. Alle Anlagen werden aus dem Erkundungsbereich im Salzstock entfernt, der Bereich abgesperrt. Es wird im Offenhaltungsbetrieb nur dafür gesorgt, dass die zwei Schächte intakt bleiben - denn Gorleben wird zwar nicht weiter erkundet, bleibt aber als Option im Rennen.

NEUE JAGDZEITENVERORDNUNG

Nach wochenlangen Diskussionen und viel Kritik von Jägern, Landwirten und Tierschützern tritt am 1. Oktober die neue Jagdzeitenverordnung des Landes Niedersachsen in Kraft. Agrarminister Christian Meyer (Grüne) bezeichnete die Verordnung am Dienstag in Hannover als "fairen Kompromiss", mit dem es gelungen sei, "die Jagd ökologisch neu auszurichten und mehr an Natur- und Artenschutz zu orientieren". fahren die Landesjägerschaft (LJN) und der Zentralverband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden (ZJEN) ihre Geschütze auf: Als Replik auf die Ankündigung Meyers kündigten die Verbände am Dienstag die Prüfung einer Klage vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg an.

dpa

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