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Panorama Mindestens 30 Tote nach Überschwemmungen in Mexiko
Mehr Welt Panorama Mindestens 30 Tote nach Überschwemmungen in Mexiko
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09:07 09.07.2010
Hurrikan "Alex" raste über Mexikos Nordosten. Bei Überschwemmungen kamen bislang 30 Menschen ums Leben. Quelle: dpa

Am Donnerstag näherte in Mexiko an der Grenze zu den USA ein weiteres Tiefdruckgebiet mit neuen Regenfällen. Besonders betroffen waren die Bundesstaaten Coahuila, Nuevo León und Tamaulipas. 30 Menschen starben bislang in den Fluten.

Allein in Coahuila hätten 80 000 Menschen ihr Hab und Gut verloren, sagte Gouverneur Humberto Moreira. Flüsse traten über die Ufer und Staudämme drohten zu bersten. Viele Ortschaften waren von der Außenwelt abgeschnitten. Präsident Felipe Calderón wurde im Katastrophengebiet erwartet, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Die meisten der Opfer ertranken in den Fluten oder wurden von einstürzenden Gebäuden erschlagen. Bei einem Erkundungsflug über das Unwettergebiet stürzte am Mittwoch zudem ein Kleinflugzeug ab: Der Bürgermeister der Stadt Piedras Negras, José Manuel Maldonado, zwei Beamte, zwei Unternehmer, ein Jugendlicher, ein Fotograf und der Pilot starben. Die Unglücksursache war noch unklar.

Um die Staudämme zu entlasten und ein Brechen der Dämme mit katastrophalen Flutwellen zu verhindern, ließen die Behörden Fluttore öffnen. Allerdings verschärfte dies die Hochwasserlage weiter: So stand die Stadt Anáhuac in Nuevo León weitgehend unter Wasser, nachdem die Tore des Stausees Venuestiano Carranza geöffnet werden mussten. 20 000 Bewohner der Stadt wurden in Sicherheit gebracht.

Auch eine Grenzbrücke über den Río Bravo Richtung USA musste geschlossen werden. Nach offiziellen Angaben ist auch die Trinkwasserversorgung für etwa 230 000 Menschen zusammengebrochen. Während der Regenzeit in Mexiko von Mitte Mai bis November kommt es jedes Jahr zu schweren Überschwemmungen mit Dutzenden Toten.

dpa

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