Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Ketchup-Leiche: Liebhaber dementiert Behauptungen
Mehr Welt Panorama Ketchup-Leiche: Liebhaber dementiert Behauptungen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:17 03.07.2015
Quelle: Jan Schaumburg/Symbolbild
Bückeburg

Und vor allem: Er habe keine Bilder aus der Zeit des Verhältnisses verschickt. „Obwohl ich Fotograf bin, habe ich nie Bilder von uns gemacht, geschweige denn intime“, sagt der Bonner.

Zwischen März und Mai sei er zwölfmal in Schaumburg gewesen, habe in Pensionen in Meerbeck, Reinsen und Wendthagen übernachtet. Dabei habe er sich immer auch mit seiner Liebschaft getroffen.

Es stimme, dass er die Bückeburgerin in einem Internet-Forum kennengelernt habe. Anschließend habe er einen geschäftlichen Kontakt zum Ehemann geknüpft, um sich unauffällig in ihrer Nähe aufhalten zu können: „Uns diente das, um das alles unauffällig zu gestalten.“ Auf seinem Fachgebiet sei der Mann, ein Computer-Experte, ausgesprochen versiert. „Ich habe auch in deren Haus geschlafen.“

Der Bonner Fotograf ist wie berichtet selbst verheiratet. Zwischen den Paaren entstand eine Freundschaft, es folgten gemeinsame Unternehmungen. Schließlich habe die Geliebte gegenüber der Gattin des Fotografen mehr oder weniger klare Andeutungen gemacht. „Daraufhin habe ich bei meiner Frau eine Beichte abgelegt“, sagt der Bonner.

„Das war eine Retourkutsche"

Er habe die Bückeburgerin überreden wollen, auch sie solle das Techtelmechtel ihrem Mann gestehen. Das habe sie aber nicht getan. Also sei der Fotograf selbst aktiv geworden. Grund: „Dass von vier Leuten einer nicht Bescheid weiß, das war auf Dauer kein Zustand.“ Auf das Geständnis unter Männern hin sei „die Sache explodiert“. Es habe sich nicht um Rache gehandelt. „Das war eine Retourkutsche, um die Verhältnisse gerade zu rücken.“

Den genauen Sinn und Zweck des skurrilen „Ketchup-Mordes“, der dem Fall bundesweite Aufmerksamkeit beschert hat, kann der Bonner sich nicht erklären. Allerdings frage er sich nun, ob die intimen Fotos tatsächlich existieren – im Nachhinein entstanden, gefälscht von seiner Ex und deren Ehepartner. Der vorgetäuschte Mord lasse ihn darüber nachdenken, „wozu die so alles fähig sind“.

Zur Erinnerung: Nachdem es sich eigenen Angaben der Polizei gegenüber zufolge wieder vertragen hatte, schickte das Bückeburger Paar dem Mann aus Bonn ein Foto, dass die Frau vermeintlich blutüberströmt am Boden liegend zeigte. Der Bonner alarmierte die Polizei. Die fand die Bückeburgerin quicklebendig vor. Für das Bild hatte ihr Mann sie mit Ketchup übergossen. Als „Ketchup-Mord von Bückeburg“ machte der Fall im ganzen Land Schlagzeilen.

Für den Bonner steht jetzt fest: Entweder seine Verflossene und ihr Mann lügen – oder die Polizei hat den aufgenommenen Sachverhalt falsch wiedergegeben. Mit einer einstweiligen Verfügung will er erreichen, dass die Bückeburgerin nicht länger erzählen darf, er habe Bilder aus der gemeinsamen Zeit verschickt. 

jcp

Ein überraschendes Urteil hat das Oberlandesgericht in Hamm gefällt. Die Richter entschieden, dass es unter Umständen gerechtfertigt ist, einem anderen Menschen einen kräftigen Faustschlag ins Gesicht zu verpassen.

03.07.2015

Bei Mila Kunis und ihrem Freund Ashton Kutcher deutet sich Nachwuchs an. Die Familie von Bobbi Kristina Brown bereitet sich derweil auf einen endgültigen Abschied vor. Und Eva Longoria zieht nach Donald Trumps Einwandererschelte einen drastischen Vergleich. Unsere Promi-News.

03.07.2015
Panorama Kriegsgerät am Abend geborgen - Im Keller steht neben dem Panzer eine Flak

Im Ostseeort Heikendorf spielen sich bizarre Szenen ab: Erst zieht die Bundeswehr einen Weltkriegspanzer aus dem Keller einer Villa. Dann stellen die Ermittler auch noch ein 8,8-Zentimeter Flakgeschütz sicher. Beides wurde abtransportiert. Der Eigentümer will dagegen vorgehen.

03.07.2015