Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Heftige Stürme halten Menschen in Atem
Mehr Welt Panorama Heftige Stürme halten Menschen in Atem
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:28 20.02.2015
Zyklon „Marcia“ fegt mit bis zu 295 Stundenkilometern über Westaustralien. Quelle: dpa
Sydney

Gleich zwei Wirbelstürme haben am Freitag in Australien gewütet. Zyklon „Marcia“ traf am Morgen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 295 Kilometern pro Stunde bei Yeppoon im Bundesstaat Queensland im Nordosten auf Land und zog im Laufe des Tages weiter in Richtung Rockhampton, wie es laut Medienberichten hieß. Kurz zuvor hatte bereits der Sturm „Lam“ den Bundesstaat Northern Territory erreicht. Die Behörden warnten vor Sturmfluten und Hochwasser.

„Marcia“ verursachte beträchtliche Schäden: Die Zeitung „The Australian“ sprach im Live-Blog von zerstörten Häusern und umgestürzten Bäumen. Berichte über Verletzte lagen zunächst nicht vor. Die Polizei sperrte vorsorglich eine Autobahn, die  Fluggesellschaft Qantas sagte mindestens 26 Flüge ab. Queenslands Ministerpräsidentin Annastacia Palaszczuk rief die Menschen auf, nicht ins Freie zu gehen, berichtete der Sender ABC.

In Queensland wurden sicherheitshalber Dutzende Schulen und Kindertagesstätten geschlossen. In mehreren Orten wurden Aufnahmezentren eingerichtet. Auch die Behörden in Northern Territory hatten umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

Meteorologen stuften „Lam“ nach seinem Auftreffen an die Küste um drei Stufen auf die Kategorie 2 herab. „Marcia“ wurde auf dem Weg weiter ins Land von der höchsten Kategorie 5 auf die Kategorie 3 herabgestuft.

dpa

Mindestens fünf Menschen sind am Freitagmorgen bei einem Zugunglück in der Schweiz verletzt worden. Eine S-Bahn und ein Schnellzug waren am Bahnhof von Rafz, etwa 35 Kilometer nördlich von Zürich, zusammengestoßen.

20.02.2015

Jedes zweite Tierheim stecke finanziell in der Klemme, heißt es vom Deutschen Tierschutzbund. Neben rückläufigen Spenden sehen die Tierschützer eine Teilschuld bei den Kommunen. Doch die sind anderer Ansicht.

20.02.2015

Er tötete wahllos. Jeden konnte es treffen. Jeden, der als Patient auf der Intensivstation lag, wenn Niels H. Dienst hatte. 200 Todesfälle werden mit ihm in Verbindung gebracht. Er selbst hat einem Gutachter gestanden 90 Menschen das tödliche Herzmedikament Gilurytmal injiziert zu haben. 30 starben.

Thorsten Fuchs 20.02.2015