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Panorama Sprunghafter Anstieg bei Grippefällen
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19:42 13.02.2017
Von Jutta Rinas
Die Zahl der Grippefälle steigt sprunghaft an. Quelle: dpa
Hannover

Insgesamt erhöhte sich die Zahl von 1346 auf 2121 Fälle. Zum Vergleich: Im Jahr zuvor hatte die Zahl der Grippeerkrankten Mitte Februar bei 633 Fällen gelegen. Dieser Anstieg in so kurzer Zeit sei sehr hoch. Dazu komme, dass schon der Winter 2015/16 ein starker Grippe-Jahrgang gewesen sei, hieß es im Landesgesundheitsamt weiter.

Im milden Winter 2013/14 hatte man Mitte Februar 74 Grippefälle gezählt. Grund zu Alarm gebe es aber nicht. Solche sprunghaften Anstiege beobachte man immer wieder. Es sei sinnvoll, sich auch jetzt noch impfen zu lassen. Auch in der Region Hannover stieg die Zahl der Grippefälle in der vergangenen Woche deutlich an: von 80 auf 132 Fälle. Auffällig sei, dass die Grippe sich in diesem Jahr deutlich früher bemerkbar gemacht habe als 2015/16.

Vor wenigen Tagen hatte das Robert-Koch-Institut bereits vor einer besonders heftigen Grippewelle in ganz Deutschland gesprochen. Bis Ende vergangener Woche wurden 126 Todesfälle registriert. Fast alle Todesfälle waren Patienten ab 60 Jahren. Häufiger als diese Altersgruppe erkranken derzeit nur Schulkinder an Grippe. Wie schon in der Saison 2014/15 kursiert aktuell vorrangig der Virustyp A (H3N2). Er macht insbesondere Älteren zu schaffen, die bei einer Infektion das höchste Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben.

Ausbrüche treffen vor allem Einrichtungen, wo viele Menschen zusammenkommen und sich leicht gegenseitig anstecken können - neben Schulen auch Kindertagesstätten, Alten- und Pflegeheime, Seniorentagesstätten, Krankenhäuser und Reha-Kliniken.(mit:dpa)

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