Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Farbpatronen sollen Automatenknacker abschrecken
Mehr Welt Panorama Farbpatronen sollen Automatenknacker abschrecken
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:33 10.02.2015
Viele Bahnnutzer ziehen sich die Fahrkarten aus Automaten. Dass Kriminelle an das Geld gelangen, soll künftig erschwert werden. Quelle: Wolfgang Kluge / Symbolbild
Berlin

Automatenknacken soll sich bei der Deutschen Bahn künftig nicht mehr lohnen. Das Unternehmen will bis zur Hälfte seiner Fahrscheinautomaten mit Farbpatronen ausrüsten, wie die Bahn am Dienstag in Berlin ankündigte. Mit der Farbe wird das Geld in den Geräten wertlos gemacht. Die Bahn will so Kriminelle abschrecken und ihre hohen Kosten für Reparaturen verringern.

Aufkleber weisen auf die zusätzliche Sicherung hin. Als Schwerpunkte der Aufbrüche nannte die Bahn das Rhein-Main-Gebiet sowie Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Teuer ist vor allem der Schaden an den Geräten: Einen Automaten zu ersetzen und aufzubauen, kostet rund 30 000 Euro. Die Beute fällt nach Bahn-Angaben dagegen meist gering aus, oft sind es nur ein paar Hundert Euro oder sogar weniger.

Die Zahl der Aufbrüche stieg bis 2013 Jahr für Jahr an - auf 560 Fälle. Im Jahr 2014 waren es dann nur noch 392 Taten, 30 Prozent weniger. Die Bundespolizei erklärt das damit, dass mehrere Banden gefasst und die Haupttäter zu hohen Haftstrafen verurteilt worden seien.

dpa

Den wohl ungewöhnlichsten Unfall seit geraumer Zeit haben die Bewohner eines Wohnhauses in Paderborn erlebt: Weil die Kette eines Fahrschulpanzers defekt war, rammte das tonnenschwere Militärfahrzeug die Mauer eines Vorgartens – und kam erst auf dem Rasen zum Stehen.

10.02.2015

Eine Kaufhausdetektivin hat in Braunschweig einen Achtjährigen beim Diebstahl von Parfüm gestellt. Wie bei den Ermittlungen herauskam, hatten die Mutter und die Tante den auf die Diebestour geschickt.

10.02.2015
Panorama Lachendes Gesicht im Weltraum - Hubble nimmt Smiley im All auf

Gibt es etwas im Weltraum zu lachen? Tatsächlich hat das Weltraumteleskop Hubble einen Smiley im All aufgenommen. Augen, Mund und Nase sowie der Umriss eines Gesichts sind zu erkennen. Wissenschaftler erklären das "Happy Face", dessen Bild im Netz die Runde macht, mit einem Gravitationslinseneffekt.

10.02.2015