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Panorama Sohn ersticht Mutter und zündet Haus an
Mehr Welt Panorama Sohn ersticht Mutter und zündet Haus an
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12:32 29.12.2015
Das Familiendrama in Asendorf scheint aufgeklärt: Der Sohn hatte zunächst seine Mutter ermordet und dann das Haus angezündet.  Quelle: dpa
Asendorf

Das Familiendrama mit zwei Toten in Asendorf im Kreis Diepholz ist nach Angaben der Polizei weitgehend aufgeklärt. Wie die Spurensicherung und Obduktion der Leichen ergaben, tötete ein 32-Jähriger am Sonntag seine 55 Jahre alte Mutter mit mehreren Messerstichen im Haus der Familie. Als der Vater gegen 21.30 Uhr nach Hause kam, griff der Sohn auch ihn an. Der 57-Jährige konnte aber fliehen und Polizei sowie Rettungskräfte alarmieren. 

Anschließend zog sich der 32-Jährige ins Haus zurück, legte einen Zimmerbrand und starb an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Feuerwehrleute konnten ihn inmitten des Qualms nur noch tot bergen. Über das Motiv für die tödliche Attacke auf die Mutter und den Angriff auf den Vater gebe es noch keine gesicherten Erkenntnisse, sagte der Sprecher der Polizeiinspektion Diepholz, Thomas Gissing, am Dienstag. Offenbar handele es sich bei der Tat um einen erweiterten Suizid. Der 57-jährige Vater erlitt beim Angriff seines Sohnes mittelschwere Verletzungen und wurde in ein Bremer Krankenhaus gebracht. Dort konnten ihn die Beamten am Montag vernehmen.

Der Mann hatte in dem 3000-Einwohner-Ort seit etwa 15 Jahren einen Metallbaubetrieb, der direkt an das Wohnhaus grenzte. Dort soll laut Medienberichten auch der Sohn gearbeitet haben. Die Familie ist nach Angaben von Bürgermeister Heinfried Kabbert in der Vergangenheit nie aufgefallen. Das Unternehmen liegt mitten im Ortskern.

Erst vor einer Woche hatte ein anderes Verbrechen Asendorf erschüttert: Bei einem Streit unter drei Männern wurde einer von ihnen getötet, ein zweiter lebensgefährlich verletzt. Ein 33 Jahre alter Besucher aus einem Nachbardorf hatte die beiden 62 und 82 Jahre alten Brüder aus unbekannten Gründen attackiert. Der ältere starb an seinen Verletzungen. Der mutmaßliche Mörder sitze in Untersuchungshaft, sagte der Polizeisprecher.

dpa

Nach dem Tod eines jungen Mannes in Ostfriesland ermittelt die Polizei gegen einen 22-Jährigen wegen Unfallflucht und fahrlässiger Tötung. Das Opfer, ein 30-Jähriger aus Weener in Ostfriesland, war am Montag beim Gassigehen mit seinem Hund von einem Auto angefahren und getötet worden. Der Fahrer flüchtete, ohne sich um den Schwerverletzten zu kümmern.

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