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Panorama Auffälliger Wolf soll vergrämt werden
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19:04 20.02.2016
Soll vergrämt werden: Der auffällig gewordene Wolf in der Lüneburger Heide. Quelle: Jürgen Borris/Archiv
Hannover

Maßnahmen der Vergrämung seien zum Beispiel, ein Gummigeschoss auf den Wolf abzufeuern oder ihn mit lauten Geräuschen zu erschrecken, sagte der Arbeitskreis-Vorsitzende Frank Faß. "Der Wolf muss das als Bestrafung empfinden" - deshalb müsse diese unmittelbar erfolgen, wenn er sich Menschen nähere. "Das ist eine hohe Kunst. In Deutschland gibt es keine Experten mit dieser Erfahrung."

Der Wolf soll einer Spaziergängerin mit Kinderwagen und Hund in Munster gefolgt sein und direkt am Zaun einer Flüchtlingsunterkunft in Bad Fallingbostel geschlafen haben. Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) hatte bereits im Landtag angekündigt, gegen das Tier vorgehen zu wollen - notfalls soll es eingefangen oder getötet werden. "Das Umweltministerium wird bei allen Maßnahmen streng nach Recht und Gesetz vorgehen", teilte ein Sprecher mit. Wölfe sind in Deutschland geschützt und dürfen nicht gejagt werden. Die Sicherheit der Menschen stehe aber im Mittelpunkt, hieß es aus dem Ministerium.

lni

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