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Panorama Erst neue Hitzewelle, dann dauerhaft kühler
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14:54 19.07.2010
Die anhaltenden tropischen Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke bereiten mehr als der Hälfte aller Bundesbürger gesundheitliche Probleme. Quelle: apn

Es wird noch einmal heiß in Deutschland - aber Erfrischung ist endlich in Sicht. Von Mittwoch an soll es dauerhaft angenehmere Temperaturen geben, sagte Meteorologe Marcus Beyer vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Montag. Bis zur Wochenmitte werde aber heiße Luft aus dem Süden die Temperaturen erst einmal wieder in die Höhe schnellen lassen. Jeden Tag wird es demnach etwas wärmer - am Dienstag bis zu 33 Grad, am Mittwoch und Donnerstag bis zu 35 Grad.

Mit heftigen Gewittern beendet „Quendeline“ dann die große Hitze und verdrängt Sonnenhoch „Beowulf“. Am Mittwochnachmittag erwarten die Meteorologen im Westen erste Unwetter, in der Nacht zum Donnerstag ziehen sie in die Mitte Deutschlands und treffen am Freitag im äußersten Osten ein. „Mit der Temperatur geht es dann merklich nach unten“, sagte Beyer. „Die große Hitze ist dann, zumindest vorerst, vorbei.“ Es werde aber sommerlich bleiben bei Höchstwerten von 21 bis 29 Grad.

Die anhaltenden tropischen Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke bereiten mehr als der Hälfte aller Bundesbürger gesundheitliche Probleme. Nach einer Umfrage vom Forsa-Institut im Auftrag der Krankenkasse DAK leiden neben den Nordrhein-Westfalen die Norddeutschen am meisten unter Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Schwindel und Kreislaufproblemen sowie Kopfschmerzen, teilte die Kasse am Montag in Hamburg mit. Am besten kommen Männer mit der Hitze zurecht. 54 Prozent von ihnen gaben an, überhaupt keine Probleme zu haben. Bei den Frauen waren es 37 Prozent. Befragt wurden bundesweit 1004 Menschen.

Schlafstörungen sind laut Umfrage das am häufigsten genannte Hitzeproblem. Dabei sind Frauen wie Männer mit Anteilen von 62 und 65 Prozent annähernd gleich betroffen. Auch das Alter spielt keine Rolle. Herzprobleme steigen dagegen mit zunehmendem Alter an. Liegt der Prozentanteil bis zu einem Alter von 44 Jahren bei drei, steigt er bis 59 Jahre auf sechs und von 60 an verdoppelt er sich auf zwölf. „Diese hohen Temperaturen sind für jeden Körper eine extreme Belastung, besonders für Kinder, chronisch Kranke und ältere Menschen“, sagte DAK-Sprecher Gerd Reinartz.

Für die „Nordlichter“ will die DAK von diesem Mittwoch an eine medizinische Hotline schalten. Ärzte werden zwischen 10 und 16 Uhr bei gesundheitlichen Beschwerden telefonisch beraten. Es gebe auch Ratschläge für Arbeitnehmer, die im Büro unter den hohen Temperaturen litten, sagte Reinartz. Das Serviceangebot gelte auch für Mitglieder anderer Krankenkassen.

dpa

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