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Panorama Er darf einen Song für Helene Fischer komponieren
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00:15 09.04.2016
Helmut Kronshage darf für Helene Fischer komponieren. Quelle: Colic
Bad Münder

Spätestens seit ihrem Megahit „Atemlos durch die Nacht“ liegt Deutschland Helene Fischer zu Füßen. Anteil daran hat auch Kristina Bach, die das Stück für die Künstlerin geschrieben hat. In ihre Fußstapfen will jetzt Helmut Kronshage treten - der Münderaner hat den Auftrag, einen Song für das neue Album des Superstars zu schreiben. „Der Wahnsinn“, freut sich der Münderaner. „Mit einem Titel auf einem Album von Helene Fischer - etwas Größeres gibt’s derzeit in unserer Branche in Deutschland nicht.“

Als er vor einigen Wochen das Telefonat führte, das seitdem sein künstlerisches Schaffen bestimmt, musste er erst einmal langsam tief durchatmen. Sehr tief und ganz langsam. „Zwei Tage habe ich gebraucht, um das zu verdauen“, erklärt der 61-Jährige.

Am anderen Ende der Leitung war Erich Ließmann, besser bekannt unter dem Pseudonym Jean Frankfurter und einer der profiliertesten Komponisten im Bereich des deutschsprachigen Schlagers. Kronshage plauderte mit ihm über alte Zeiten bei Dino Music, gemeinsame Bekannte wie Kristina Bach, die er kurz zuvor in der Schweiz getroffen hatte, über Heike Fransecky - die Texterin, mit der der Münderaner seit Jahren zusammenarbeitet - und am Ende des Gesprächs stand ein Angebot: „Mach einen Song fürs neue Album von Helene“, lautete die Offerte.

Inzwischen hat Kronshage die erste Nummer fertig, eine Ballade. Und er arbeitet weiter, sitzt derzeit in seinem Studio an zwei Up-tempo-Stücken. „Die sind zurzeit sehr gefragt“, weiß er. Die Ballade hat er bereits an Heike Fransecky weitergeleitet, damit die Textdichterin ein Gefühl für die Musik bekommt und zu den Zeilen inspiriert wird, die später Helene Fischer singen soll. Der Arbeitstitel: „Ich les’ ein Buch in deinen Augen“.

Die Schlagerkönigin sei schlicht ein „Burner“. Davon, für sie zu arbeiten, würden viele träumen, weiß Kronshage. Dass er über Frankfurter Gelegenheit dazu erhält, liegt an einer Vereinbarung, die dieser mit Helene Fischer hat. Acht Alben produzierte Frankfurter für die Künstlerin, begleitete sie auf ihrem Weg zum Superstar. Jetzt will er kürzertreten, hat den Großteil der Verantwortung an das Label Universal abgetreten, sich aber vertraglich sichern lassen, ein Viertel der Stücke zum neuen Album beisteuern zu können.

Ein Titel soll nun von Kronshage stammen, komponiert in der Ruhe und Beschaulichkeit zwischen Deister und Süntel. „Ein guter Platz, um zu arbeiten“, sagt Kronshage. Dann bricht die Freude über seine neue Aufgabe wieder durch: „Der Hammer. Einfach der Hammer“, jubelt er.

Von Jens Rathmann

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