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Panorama Ein Angeklagter streitet Tötungsabsicht vor Gericht ab
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14:08 20.07.2010

Im Prozess um den Mord an einem 69-Jährigen auf der Ferieninsel Norderney hat einer der beiden Angeklagten eine Tötungsabsicht bestritten. „Wir wollten nur die Kohle zurück haben und nicht töten“, sagte der 22-Jährige am Dienstag vor dem Landgericht Aurich. Das Opfer habe ihnen Lohn geschuldet. Da der 69-Jährige die Forderung abgetan habe, „sind wir wütend auf ihn gewesen“, sagte der junge Mann. Er ist gemeinsam mit einem 24-Jährigen wegen Mordes angeklagt. Sie sollen im Januar den Geschäftsführer eines Gastronomiebetriebes so schwer verletzt haben, dass er laut Obduktion an gebrochenen Rippen erstickte.

In der Tatnacht soll der Mann wieder alle finanziellen Forderungen abgewiesen haben. „Ich was sauer wegen des Geldes, er wollte uns wieder verarschen“, sagte der jüngere Angeklagte. Aus Wut habe er zu einer Haarschneidemaschine gegriffen und das Opfer am Hinterkopf rasiert. Der Mitangeklagte habe mit einem Aschenbecher zugeschlagen.

Das verletzte Opfer habe den Männern schließlich Geld aus einem Bankautomaten ziehen sollen. Auf dem Weg dorthin habe es jedoch in einem Wäldchen zu fliehen versucht. Darauf sei die Gewalt eskaliert. Der Gastwirt sei getreten und geschlagen worden, bis er sich nicht mehr rührte.

dpa

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