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Panorama Trelle legt historisches Schuldbekenntnis ab
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19:07 19.02.2015
Bischof Norbert Trelle legte im Aschermittwochsgottesdienst ein Schuldbekenntnis ab. Quelle: bph/Gossmann
Hildesheim

„Wir haben nicht erkannt, dass es Zeit war, den Glauben an Gott im Miteinander und nicht im Gegeneinander neu zu verstehen“, sagte Trelle am Mittwochabend. Priester hätten sich in ihren Predigten von der verblendeten Begeisterung für den Ersten Weltkrieg mitreißen lassen und auch während des Nationalsozialismus habe die Kirche versagt, hieß es in dem Schuldeingeständnis. Für den sexuellen Missbrauch unter dem Dach der Kirche bat Trelle ebenfalls um Vergebung.

Mit dem Schuldbekenntnis wolle der Bischof im Jahr des Bistumsjubiläums die Last der Geschichte in den Blick nehmen, hatte das Bistum erklärt. Das Bistum feiert in diesem Jahr sein 1200-jähriges Bestehen. Im vergangenen Sommer war nach fünfjähriger Sanierung der Hildesheimer Dom wiedereröffnet worden.

Das Schuldbekenntnis von Bischof Trelle zum Nachhören

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