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Panorama Atomkraftgegner stoppen Uran-Zug in Niedersachsen
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10:16 08.04.2016
Unbestätigten Informationen zufolge seilten sich in der Nacht Aktivisten von einer Brücke ab. Quelle: Screenshot/Twitter/@urantransport
Buchholz

Nach Angaben der Bundespolizei seilten sich zwei Frauen um kurz nach Mitternacht von einer Fußgängerbrücke in Buchholz (Landkreis Harburg) ab. Die Besatzung eines Polizeihubschraubers, der den Zug begleitete, entdeckte den Vorfall und ließ den Zug stoppen. Die Bahnstrecke von Hamburg nach Bremen musste beidseitig gesperrt werden.

Um die Aktivistinnen nicht zu gefährden, wurden nach Polizeiangaben die Hochspannungsleitungen abgeschaltet. Die beiden Frauen,  eine 27-jährige Deutsche und eine 35-jährige Französin, wurden zeitweise festgenommen. Der Zug setzte anschließend seine Fahrt fort. Die Polizei ließ die Frauen später frei, sie müssen sich nun aber wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr verantworten. Aufgrund der Abseilaktion verspäteten sich mindestens 13 Züge.

Nach Polizeiangaben befanden sich "radioaktive Stoffe geringer Aktivität" in dem Zug. Die Umweltschutzgruppe "Robin Wood" berichtet im Internet, dass sich in dem Zug rund 150 Tonnen radioaktives Uran befanden. Diese seien am Donnerstag aus Namibia kommend im Hamburger Hafen angelandet worden und sollten mit dem Zug weitertransportiert werden.

mic

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