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Panorama Anklage gegen angebliches Entführungsopfer
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11:21 10.02.2017
Die angebliche Entführung hatte im November 2016 für Aufregung im Kreis Celle gesorgt. Quelle: dpa
Hambühren

Der Frau werde Vortäuschung einer Straftat, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und versuchte Körperverletzung vorgeworfen, sagte Oberstaatsanwalt Lars Janßen am Freitag. „Die junge Frau hatte die erfundene Entführung mit kriminellen Machenschaften begründet, in die sie verwickelt sein wollte“, sagte Janßen. So habe sie zunächst behauptet, von vier Männern gewaltsam in den Kofferraum eines Autos gesperrt und verschleppt worden zu sein.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt in mehr als 100 weiteren Fällen gegen die 18-Jährige. „Die Ermittlungen sind hier noch nicht vollständig abgeschlossen“, sagte Janßen. „Die Beschuldigte räumte ihre Täterschaft in acht Fällen ein, die übrigen Vorwürfe streitet sie ab.“

Im Dezember verurteilte das Amtsgericht Celle die junge Frau wegen Sachbeschädigung, Diebstahls von Autokennzeichen und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu einem Wochenende Freizeitarrest und 40 Arbeitsstunden. Vor einem Jahr soll die damals noch 17-Jährige mit den Straftaten begonnen haben. Sogar eine „Bürgerpatrouille" wurde in Hambühren vorübergehend ins Leben gerufen, um mit Streifengängen weiteren möglichen Taten vorzubeugen.

In Hambühren hatte es immer wieder Kritik an den Ermittlungsbehörden gegeben. "Wir stehen alleine da. Wir werden im Stich gelassen“, sagte eine Anwohnerin - und sprach damit stellvertretend für nicht wenige Einwohner. Seit dem ersten Prozess im Dezember war es allerdings ruhig geblieben im Ort.

dpa/frs/doe

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