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Welt Verbot gekippt: Neunjähriger erkämpft Recht auf Schneeballschlacht
Mehr Welt Verbot gekippt: Neunjähriger erkämpft Recht auf Schneeballschlacht
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18:04 05.12.2018
Für viele das Highlight im Winter: die Schneeballschlacht. (Symbolbild) Quelle: picture alliance / imageBROKER
Severance

Sie ist für viele das Highlight im Winter: die Schneeballschlacht. Die Kinder in der US-amerikanischen Kleinstadt Severance mussten allerdings bisher auf diese Winterfreude verzichten. Das Werfen von Schneebällen innerhalb der oft schneebedeckten Stadt war seit fast einem Jahrhundert verboten. Bis Dane Best sich dem Verbot und seinem Sinn annahm.

Neunjähriger wird zum Schneeball-Lobbyisten

Als der Neunjährige von dem Schneeballschlacht-Verbot erfuhr, befasste er sich intensiv mit dem Thema, erzählte seine Mutter der Lokalzeitung „The Greeley Tribune“ – und wurde zum Schneeball-Lobbyisten. In einer Stadtratssitzung trat er vor die Mitglieder und erklärte in einer dreiminütigen Präsentation, warum das Verbot aufgehoben werden müsse: „Das Gesetz wurde vor vielen Jahren geschaffen. Die Kinder von heute brauchen einen Grund, draußen zu spielen.“ Und: „Die Kinder von Severance wollen die Möglichkeit haben, eine Schneeballschlacht zu machen wie der Rest der Welt.“ Schlagende Argumente, fanden auch die Stadtratsmitglieder. Sie hoben das Verbot auf, das Teil einer größeren Verordnung gewesen war, die das Werfen von Steinen und anderen Objekten unter anderem auf Menschen und Tiere unter Strafe gestellt hatte.

Der erste Wurf ging aufs Rathaus

Die ersten legalen Schneebälle überreichte der Bürgermeister im Anschluss an die Versammlung dann auch höchstpersönlich an den Redner und seinen Bruder. Und obwohl Dane noch sagte, dass sein erstes Ziel sein Bruder sein würde, warf er den Schneeball auf das Rathaus von Severance.

Von RND

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