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Welt Moorbrand im Emsland: So ist die Lage am Mittwoch
Mehr Welt Moorbrand im Emsland: So ist die Lage am Mittwoch
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16:19 26.09.2018
Moorbrand auf dem Bundeswehrgelände Quelle: Ilja Derstroff/Bundeswehr/dpa
Meppen

Bei der Bekämpfung des Moorbrandes im Emsland kommen die Einsatzkräfte voran. „Es ist ein massiver Rückgang der Glutnester erkennbar“, sagte der Referatsleiter für Brand- und Katastrophenschutz im Innenministerium, Klaus Wickboldt, am Mittwoch in Hannover. Ein Ende des Einsatzes sei aber noch nicht absehbar. Da es sich um einen unterirdischen Schwelbrand im Torf handelt, ist es besonders schwierig, das Feuer zu löschen.

Dennoch wolle die Bundeswehr die Löscharbeiten auf dem Übungsgelände nahe Meppen bis Ende der kommenden Woche wieder vollständig selbst übernehmen. Der Einsatz der ehrenamtlichen Feuerwehr vor Ort solle nach und nach zurückgefahren werden.

Wie die Bundeswehr mitteilte, werden weiterhin Löscheinsätze mit Transporthubschraubern geflogen. Am Donnerstag sollen erneut Wärmebildaufnahmen von Tornado-Jets aus gemacht werden.

Sabotage an Wasserschläuchen?

In der Nacht zum Mittwoch habe ein möglicher Fall von Sabotage den Einsatzkräften zu schaffen gemacht. An Wasserschläuchen sei ein Defekt festgestellt worden. Die Feldjäger überprüften den Vorfall, außerdem soll das Gelände engmaschiger bewacht werden.

Völlig unklar ist auch, wann der Landkreis Emsland die Ausrufung des Katastrophenfalls aufheben wird. „Die Lage hat sich weiter entspannt, aber wann der Katastrophenfall aufgehoben wird, lässt sich derzeit noch nicht sagen“, erklärte ein Sprecher des Landkreises auf Anfrage. Nach Angaben des Innenministeriums waren am Mittwoch noch mehr als 1200 Einsatzkräfte im Emsland, darunter 510 Kräfte des Technischen Hilfswerkes. Schon jetzt ist klar, dass Einsatz Millionen kosten wird, doch wer die Kosten übernehmen wird, ist nach derzeitigem Stand auch noch unklar. Die freiwilligen Feuerwehren reichen ihre Kosten zunächst an die Landkreise weiter. „Die Rechnung bekommt dann die Bundeswehr“, meinte ein Mitarbeiter des niedersächsischen Innenministeriums. „Wer zahlt und wie viel, wird noch zu klären sein“, meinte Innenministeriumssprecher Philipp Wedelich.

Von dpa/RND

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