Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Welt Mehrere Personen sollen in Asyl-Affäre verwickelt sein
Mehr Welt Mehrere Personen sollen in Asyl-Affäre verwickelt sein
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:16 26.04.2018
Der Parlamentarische Staatssekretär im Innenministerium, Stephan Mayer, nannte die Vorgänge in Bremen bedauerlich und sprach von inakzeptablem Fehlverhalten. Quelle: dpa
Berlin

In die Affäre um fragwürdige Asylentscheidungen in Bremen waren nach Einschätzung des Bundesinnenministeriums mehrere Personen verwickelt. Diese sollen mit der verdächtigen Leiterin der dortigen Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zusammengearbeitet haben, wie der Parlamentarische Staatssekretär im Innenministerium, Stephan Mayer (CSU), am Donnerstag im Bundestag sagte. Die Abgeordneten diskutierten das Thema dort bei einer Aktuellen Stunde.

Mayer nannte die Vorgänge in Bremen bedauerlich und sprach von inakzeptablem Fehlverhalten. Die frühere Leiterin der Bremer BAMF-Außenstelle soll zwischen 2013 und 2016 mindestens 1200 Menschen Asyl gewährt haben, obwohl die Voraussetzungen dafür nicht gegeben waren. In den meisten Fällen geht es laut ermittelnder Staatsanwaltschaft um Kurden, die angaben, zur Religionsgemeinschaft der Jesiden zu gehören.

Als Konsequenz aus dem Skandal um die Außenstelle in Bremen werden 4500 Fälle noch einmal auf den Prüfstand gestellt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die frühere Leiterin der BAMF-Außenstelle in Bremen.

Mayer kündigte an, dass das Bundesinnenministerium sich bei den anstehenden Haushaltsverhandlungen für zusätzliche 1300 Stellen beim BAMF einsetzen wolle.

Von dpa/RND

Immer mehr Menschen stehen dem Impfen skeptisch gegenüber. Angesichts steigender Masernfälle will die EU nun gegensteuern. Die Kommission schlägt 20 konkrete Punkte vor, damit die Masern-Impfrate wieder 95 Prozent erreicht.

26.04.2018

Frankreich und Deutschland wollen zusammen einen neuen Kampfjet bauen. Gut so. Doch Europa braucht nicht nur eine Rüstungsunion. Viel wichtiger wäre eine einheitliche geostrategische Ausrichtung, meint Jörg Köpke.

26.04.2018

Gleich zwei Mal haben Forscher gewaltige Galaxienhaufen aufgespürt – weit zurück im jungen Universum. Dass sie zu jener Zeit schon zu Haufen verschmolzen, lässt die Astronomen rätseln. Beeindruckend ist noch eine andere Eigenheit der Massemonster.

26.04.2018