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Welt Gelbe Anakonda in Badesee gesichtet
Mehr Welt Gelbe Anakonda in Badesee gesichtet
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15:48 24.08.2018
Eine Gelbe Anakonda hängt an einem Ast Quelle: Stadt Meerbusch/dpa
Meerbusch

Wegen einer Würgeschlange hat die Stadt Meerbusch bei Düsseldorf einen beliebten Ausflugssee gesperrt. Experten hätten die von mehreren Personen gesichtete Schlange anhand von Fotos als Gelbe Anakonda identifiziert, sagte eine Stadtsprecherin am Freitag. Die zwei Meter lange Schlange sei für Menschen nicht gefährlich, könne aber kleine Tiere wie Katzen oder Hasen erwürgen. Die „Rheinische Post“ hatte zuerst darüber berichtet. Die Stadt Meerbusch vermutet, dass die Schlange ausgesetzt wurde.

Zuerst hatten Angler die Anakonda am Donnerstag im Latumer See gesehen und die Stadt alarmiert. Auch die Mitarbeiter des Ordnungsamtes entdeckten die etwa zwei Meter lange Schlange dann. Nachdem Experten sie als Gelbe Anakonda identifiziert hatten, sperrte die Stadt den See vorsichtshalber ab und stellte Absperrgitter auf.

Schlangenfangen ist leicht

„Ich dachte erst, das ist ein gelber Schlauch“, sagte Angler Eugen Janischewski. Das Einfangen der Schlange ist keine einfache Angelegenheit. Der See ist knapp zehn Hektar groß, viele Bäume und Büsche stehen direkt am Ufer und bieten viel Platz zum Unterschlupf. Eine größere Suchaktion mit Hilfe der Feuerwehr werde es vor Montag nicht geben, sagt Arnd Römmler vom Ordnungsamt Meerbusch.

Grund sei das Wetter. Durch die kühleren Temperaturen sei die Wahrscheinlichkeit geringer, das Tier zu finden. „Viel Sonne wäre hilfreich, um das Tier einzufangen“, sagte Römmler. Schlangen legen sich dann nämlich gerne in die Sonne.

Nach Einschätzung des Ordnungsamtes könnten Reusen helfen, das Tier zu schnappen. Sollte es gesichtet werden, steht zudem ein Experte für Reptilienrettung bei der Feuerwehr im benachbarten Düsseldorf bereit. Zunächst sollen Mitarbeiter des Ordnungsamtes das weitläufige Gelände absuchen.

Von RND/dpa

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