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18:30 27.07.2015
Mit dem neuen Whatsapp-Update lassen sich Details bearbeiten. Quelle: dpa

Es gibt so Abende, da vibriert das Handy ständig. Grund ist Whatsapp, dieses kleine Programm, oft Segen und Fluch zugleich. Während man sich in der einen Gruppe versucht, auf einen Termin für die nächste Grillparty zu einigen, fragt eine Freundin im anderen Chat, wie das Wochenende war – und Mama will eben schnell wissen, wie das Kuchenrezept von neulich noch mal ging. Als wäre das nicht genug digitaler Austausch, verschicken manche Kontakte auch noch im Minutentakt vermeintlich lustige Fotos und Videos. Nicht nur für den Handyspeicher eine Belastung – auch für den Kopf.

Und weil große Internetkonzerne die Bedürfnisse ihrer Nutzer schon kennen, bevor diese merken, was ihnen fehlt, schafft das neue Update von Whatsapp genau für dieses Problem Abhilfe. Denn künftig kann man einzelne Kontakte stumm schalten. Bisher ging das zwar auch schon für Gruppen, ansonsten mussten Nutzer sich aber für ihr gesamtes Adressbuch entscheiden: Soll das Handy bei einer neuen Nachricht piepen? Vibrieren? Ein Vorschau-Pop-up anzeigen? Mit dem neuen Update kann der Nutzer das alles für jeden Kontakt einzeln einstellen.

Und das geht so: Erst klickt man auf den Kontaktnamen, dann auf „Benutzerdefinierte Benachrichtigungen“, erlaubt die Verwendung mit einem Häkchen – und schon werden die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten angezeigt. Neben Vibration und Pop-up-Vorschau kann man einzelnen Kontakten auch bestimmte Klingeltöne zuordnen. Und Farben. Denn viele neue Smartphonemodelle haben eine kleine LED-Leuchte verbaut, die blinkt, wenn eine Nachricht eingeht. Die Farbe des Lichts kann man künftig für jeden Kontakt einzeln einstellen – zur Auswahl stehen weiß, rot, gelb, grün, cyan, blau und lila.

Bisher ist das neue Update nur für Android-Geräte verfügbar und muss direkt von der Whatsapp-Website heruntergeladen werden. Es handelt sich nämlich um eine Vorabversion. Bald werden die neuen Funktionen aber auch über den Playstore aktualisiert werden können.

Von Anne Grüneberg

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