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Mehr Welt Medien Ein Selfie wider das Kriegsgeheul in der Heimat
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21:12 08.08.2016
Dieses Selfie bewegt Twitter-Nutzer weltweit: Die Kunstturnerinnen Lee Eun-Ju aus Südkorea (r.) und Hong Un Jong aus Nordkorea machen ein Foto von sich. Quelle: EPA/HOW HWEE YOUNG/Twitter/Ian Bremmer
Rio

Seit 1948 sind Koreas Norden und Süden geteilt. Eine denkbare Wiedervereinigung scheint in weiter Ferne. Das Verhältnis zwischen den beiden Ländern ist seit Jahren angespannt. Erst im April veröffentlichte Nordkorea ein Propagandavideo, in dem das Land die südkoreanische Hauptstadt Seoul mit Raketen attackiert.

Für Lee Eun-Ju und Hong Un-Jong ist der Korea-Konflikt aber gerade ganz weit weg. Die beiden Turnerinnen sind bei den Olympischen Spielen in Rio. Beim Training machten sie ein Selfie von sich – ein Fotograf der Nachrichtenagentur Reuters hielt den Moment fest. Denn das Besondere ist: Lee Eun-Ju kommt Koreas Süden, Hong Un-Jong aus dem Norden.

Viele Menschen veröffentlichten das Foto auf Twitter, unter anderem der US-amerikanische Politikwissenschaftler Ian Bremmer. Sein Tweet wurde von mehr als 17.000 Menschen geteilt. Vielleicht erinnerten sie sich an ein Zitat, das Nelson Mandela zugeschrieben wird: "Sport hat die Kraft, die Welt zu verändern. Er hat, wie nur wenige Dinge, die Kraft Menschen zu inspirieren, die Kraft sie zu vereinen. Er ist mächtiger als Regierungen, wenn es darum geht Rassenbarrieren niederzureißen."

RND/wer

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