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08:52 01.08.2014
Führt durch die vierteilige Musikdoku auf RTL: TV-Moderator Thomas Gottschalk.  Quelle: Jörg Carstensen

Mit den gesungenen Worten „Ich hab die Schnauze voll“ beklagte er sich einst über den angeblichen Niedergang der Popmusik und trauerte dem guten alten Rock‘n‘Roll nach. Jetzt darf sich Thomas Gottschalk seiner ungebrochenen Leidenschaft für Elvis, die Beatles, die Rolling Stones und Co. in einer vierteiligen Dokumentationsreihe hingeben – und das ganz ohne Fremdschämfaktor. In „60 Jahre Rock & Pop“ präsentiert RTL die Meilensteine der populären Musik – von 1954, als Bill Haley sein legendäres „Rock Around the Clock“ schmetterte, bis in die Gegenwart, wo Namen wie Justin Bieber oder Lady Gaga die Schlagzeilen beherrschen.

Dabei stehen dem 64-jährigen Sprecher Gottschalk zahlreiche Experten zur Seite, die sich in der vierteiligen Doku über die 60-jährige Geschichte der Rockmusik äußern – allen voran der Moderator, Journalist und Autor Frank Laufenberg, der sich wie kaum ein Zweiter in dem Metier auskennt.

Der erste Teil der schön bebilderten und logischerweise randvoll mit legendärer Musik gepackten Doku widmet sich den Anfängen des Rock‘n‘Roll, als Bill Haley, Buddy Holly oder Elvis Presley der Elterngeneration mit ihren Songs zeigte, wo der Hammer hängt, und die Beatles aus Liverpool in den Konzertsälen und Veranstaltungshallen überall auf der Welt für akuten Kreischalarm und unzählige Ohnmachtsanfälle sorgten. Außerdem geht es um die Hippie-Ära Ende der sechziger Jahre, die 1969 im legendären Woodstock-Festival ihren Höhepunkt fand. Hunderttausende feierten auf einem Farmgelände im US-Bundesstaat New York die Auftritte von The Who, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Joe Cocker, Santana und vielen anderen großartigen Gruppen.

Auch in den weiteren Folgen der liebevoll gemachten Dokumentation, die der frühere Radio-Entertainer und „Wetten, dass ...?“-Moderator Gottschalk mit gewohnt launigen Kommentaren anreichert, geht es um Musiklegenden wie etwa die schwedische Band ABBA, die 1974 mit ihrem Song „Waterloo“ den Grand Prix gewann, die Hardrocker von Deep Purple, Kultfigur David Bowie oder auch die deutsche Punkröhre Nina Hagen.

Bei ihrem Gang durch die letzten 60 Jahre Popgeschichte legten die Macher Wert darauf, deutsche Interpreten nicht zu kurz kommen zu lassen – neben Nina Hagen und Nena sind Interpreten wie Herbert Grönemeyer, die Scorpions, Tokio Hotel oder Xavier Naidoo zu sehen und natürlich auch zu hören.

Durch die Rockgeschichte mit RTL

„60 Jahre Rock & Pop“ | RTL, Dokureihe mit Thomas Gottschalk. Ab Freitag, 23 Uhr.

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