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Medien Mehr als 13 Millionen Zuschauer sehen „Tatort“
Mehr Welt Medien Mehr als 13 Millionen Zuschauer sehen „Tatort“
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11:39 22.09.2014
In Sorge um die eigene Gesundheit: Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers). Quelle: ARD
Münster

Wieder ein Spitzenwert für den ARD-„Tatort“: 13,13 Millionen Zuschauer sahen am Sonntagabend ab 20.15 Uhr den Münsteraner Fall „Mord ist die beste Medizin“ mit dem Ermittlergespann Boerne/Thiel, gespielt von Jan Josef Liefers und Axel Prahl. Damit verbesserten die zwei ihren bisherigen Rekord vom 24. März 2013, als 12,81 Millionen Zuschauer bei dem Krimi „Summ, summ, summ“ gemessen wurden - Die Nutzung an mobilen Geräten oder in der Mediathek ist hier noch nicht eingerechnet.

In diesem jüngsten Fall aus Münster geriet die wohlorganisierte Überlegenheit des egozentrischen Gerichtsmediziners Professor Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) ins Wanken. Während Assistentin „Alberich“ (Christine Urspruch) mit viel Sekt und guter Laune ihren 40. Geburtstag feierte, fertigte Boerne im Labor Aufnahmen seiner Leber. Und spätestens, als er Kommissar Thiel ins Vertrauen zog – „Was würden Sie sagen, wenn ich bald nicht mehr unter uns wäre?“ –, stand fest, dass der Professor eine ernsthafte Erkrankung fürchtete.

Verpasst?

Lesen Sie hier eine ausführliche Kritik zum neuesten „Tatort“-Fall aus Münster.

Dass die ambivalente Beziehung des ungleichen Ermittlerpaares (Axel Prahl) in „Mord ist die beste Medizin“, dem 26. „Tatort“ aus Münster, ausgerechnet aus dem Motiv der Todesangst Witz und pointierte Dialoge entwickelte, mochte gewagt sein. Aber es funktionierte.

Der Marktanteil betrug 36,7 Prozent. Mehr als jeder dritte TV-Zuschauer verfolgte also den Film. Auch beim jüngeren Publikum zwischen 14 und 49 Jahren betrug der Marktanteil beachtliche 31,6 Prozent. Die „Tatort“-Bestmarke hält immer noch die Geschichte „Stoevers Fall“ mit Manfred Krug aus dem Jahr 1992, als 15,86 Millionen einschalteten. Nach dem „Tatort“ brach das Interesse jedoch ein: Das mit einem Oscar ausgezeichnete Drama „Liebe“ von Michael Haneke kam nur auf 2,12 Millionen Zuschauer (9,7 Prozent).

Trotz des dominanten Krimis hielt sich die Konkurrenz nicht schlecht. Die Rosamunde-Pilcher-Verfilmung „Anwälte küsst man nicht“ mit Esther Schweins und Jan Sosniok brachte es zeitgleich im ZDF auf 4,74 Millionen Zuschauer (13,3 Prozent) und lag damit vor den beiden Episoden der Sat.1-Krimiserie „Navy CIS“, die 3,27 Millionen (9,2 Prozent) und 2,53 Millionen Menschen (7,7 Prozent) sahen.

Auf den ProSieben-Actionthriller „Atemlos - Gefährliche Wahrheit“ entfielen 2,69 Millionen Zuschauer (8,1 Prozent), auf die RTL-Komödie „Fast verheiratet“ mit Emily Blunt 1,94 Millionen (6,0 Prozent), auf das RTL-II-Politdrama „Hitler - Aufstieg des Bösen“ 1,07 Millionen (3,5 Prozent) und auf die Vox-Reihe „Das perfekte Promi Dinner“ 0,84 Millionen (2,7 Prozent).

Das Formel-1-Rennen aus Singapur, das mit dem Sieg des Briten Lewis Hamilton endete, verfolgten auf RTL ab 14 Uhr 4,35 Millionen Zuschauer (28,0 Prozent).

In der bisherigen Jahresbilanz liegt das ZDF mit 13,6 Prozent auf dem ersten Platz. Die ARD folgt mit 12,9 Prozent auf Rang zwei vor dem privaten Marktführer RTL mit 10,2 Prozent. Sat.1 kommt auf 8,0 Prozent, ProSieben auf 5,5 Prozent, Vox auf 5,1 Prozent, RTL II und Kabel eins jeweils auf 3,8 Prozent und Super RTL auf 1,7 Prozent.

dpa/ds

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