Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Medien Hugh Hefner will sein Lebenswerk retten - den "Playboy"
Mehr Welt Medien Hugh Hefner will sein Lebenswerk retten - den "Playboy"
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:59 12.07.2010
Die erste deutsche Ausgabe des "Playboy" erschien im August 1972. Doch seit dem Siegeszug des Internets sinkt die Auflage, die Werbung geht zurück. Quelle: dpa

Playboy-Gründer Hugh Hefner hat angeboten, sein Medienimperium wieder komplett selbst zu führen, und will dafür die restlichen frei gehandelten Anteile kaufen. Ein solcher Schritt würde das Unternehmen 185 Millionen Dollar (147,2 Millionen Euro) kosten. Hefner informierte die Konzernführung in einem Brief über seine Absichten. Diese ließ aber am Montag offen, ob sie die Übernahme befürwortet.

Um das Geschäft stemmen zu können, hat sich der weltbekannte Lebemann an den Finanzinvestor Rizvi Traverse gewandt. Der schaut gerade, wie er das nötige Geld bei den Banken zusammenbekommt. Hefner plant, den anderen Aktionären 5,50 Dollar je Anteilsschein zu zahlen, ein Aufschlag von rund 40 Prozent zum Schlusskurs vom Freitag.

Hefner besitzt 69,5 Prozent der sogenannten A-Aktien und 27,7 Prozent der B-Aktien. Er hatte das berühmte Männermagazin 1953 gegründet und ein ganzes Medienimperium darum herum gebaut mit Clubs, Fernsehkanälen und einem Lizenzgeschäft für das berühmte „Bunny“- Logo.

Doch seit dem Siegeszug des Internets sinkt die Auflage, die Werbung geht zurück. Die Konzernführung steuert mit einem Sparprogramm und der Auslagerungen von Geschäften an Dritte gegen. So konnte sie den Verlust auf zuletzt eine Million Dollar im Quartal eingrenzen.

dpa/apd

Die Privatsender haben ihre Forderungen nach einem Werbestopp im öffentlich-rechtlichen Rundfunk erneuert. Damit reagierten sie auf einen Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, wonach der geplante Wechsel auf das neue Rundfunkgebührenmodell ARD und ZDF steigende Einnahmen verspricht.

11.07.2010

Überraschende Personalie bei der Bundesregierung: Der Top- Nachrichtenmann des ZDF-„heute-journal“, Steffen Seibert, vertritt Kanzlerin Merkel und die Regierung künftig in der Öffentlichkeit. Die schwächelnde Koalition präsentiert damit zum Start der Sommerpause noch ein neues Gesicht.

10.07.2010

Ja, wir haben aufgenommen: Nun hat auch das letzte niedersächsische Kopierwerk für Musikkassetten, Pallas in Diepholz, die Produktion eingestellt. Eine Ära neigt sich dem Ende entgegen.

08.07.2010