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07:20 31.07.2015
Die Facebook-Drohne hat eine Spannweite wie eine Boeing 737, wiegt aber nur so viel wie ein Auto. Quelle: Facebook-Video
Hannover

Facebook ist offenbar kurz davor, Fluggeschichte zu schreiben: In einem Video, das Marc Zuckerberg in dem sozialen Netzwerk veröffentlicht hat, stellt der Gründer "Aquila" vor – eine Drohne mit einer Flügelspannweite von 42 Metern in Form eines riesigen Bumerangs. Drei Monate lang soll "Aquila" in der Luft bleiben können, sie wiegt weniger als ein Auto. "Ich glaube nicht, dass ein ähnliches Gefährt schon einmal länger als 14 Tage am Stück in der Luft war", sagt Chefingenieur Andy Cox in dem Video.

I'm excited to announce we’ve completed construction of our first full scale aircraft, Aquila, as part of our Internet.org effort. Aquila is a solar powered unmanned plane that beams down internet connectivity from the sky. It has the wingspan of a Boeing 737, but weighs less than a car and can stay in the air for months at a time. We've also made a breakthrough in laser communications technology. We've successfully tested a new laser that can transmit data at 10 gigabits per second. That's ten times faster than any previous system, and it can accurately connect with a point the size of a dime from more than 10 miles away.This effort is important because 10% of the world’s population lives in areas without existing internet infrastructure. To affordably connect everyone, we need to build completely new technologies.  Using aircraft to connect communities using lasers might seem like science fiction. But science fiction is often just science before its time. Over the coming months, we will test these systems in the real world and continue refining them so we can turn their promise into reality. Here’s a video showing the building of Aquila.

Posted by Mark Zuckerberg on Thursday, July 30, 2015

"Aquila" ist Teil der Facebook-Initiative Internet.org, die sich zum Ziel gesetzt hat, Internet zu den zwei Dritteln der Weltbevölkerung zu bringen, die bisher keinen Zugang haben. Mit der Drohnentechnologie sollen alleine 73 Millionen, also zehn Prozent des Menschen auf der Erde, mit dem Internet verbunden werden, so Zuckerberg.

Die Drohne fliegt dafür auf 60.000 Fuß, also über der Reiseflughöhe des Personenverkehr. Von einer Bodenstation empfängt sie per Laser das Internetsignal und leitet es andere Drohnen weiter, die wiederum Städte und Dörfer am Boden erreichen können. Auf eine Entfernung von 16 Kilometern könnten Ziele so klein wie ein Zehn-Cent-Stück angesteuert werden, schreibt Zuckerberg.

Das Video zeigt die Herstellung des Prototyps von "Aquila", weitere Exemplare seien im Bau, so Facebok.

Ann-Kathrin Seidel

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