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13:21 14.06.2013
Journalisten besetzen weiterhin das Gebäude der geschlossenen Rundfunkanstalt ERT. Quelle: dpa
Athen

Wie lange das dauern werde, blieb offen. In Radiosendungen wurde am Freitag nur über die Schließung des Staatsrundfunks und die Folgen berichtet. Andere Nachrichten gab es nicht. Die Herausgeber zahlreicher Zeitungen warnten indes vor einer Fortsetzung des Streiks. "Wenn die Journalistenverbände es nicht begreifen, muss ich es ihnen klar sagen: Wenn am (kommenden) Sonntag die Zeitung nicht erscheint, dann werden wir die Löhne der Redakteure nicht bezahlen können", warnte im Radio Nikos Hadzinikolaou, der Herausgeber einer der wichtigsten Sonntagszeitungen Griechenlands, der "Realnews".

Auch andere Herausgeber warnten, die Fortsetzung der Streiks könnte zur Schließung von Zeitungen und Sendern führen. Journalisten hielten unterdessen am dritten Tag in Folge die Fernsehstudios des geschlossenen Staatsrundfunks besetzt. Auch am Freitag sendeten sie ein Protestprogramm via Internet. Die Schließung der ERT hatte am Dienstagabend der griechische Regierungschef Antonis Samaras beschlossen. Rund 2700 Menschen verlieren ihre Arbeit. Ende August soll es dann einen Neustart mit 1200 Beschäftigten geben. Die Europäische Runfunk-Union (EBU) überträgt auf ihrer Homepage das Protestprogramm der ERT-Redakteure.

dpa

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