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Medien Bei Amazon gibt´s jetzt eine kostenlose Lese-Flatrate
Mehr Welt Medien Bei Amazon gibt´s jetzt eine kostenlose Lese-Flatrate
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20:24 25.06.2017
Amazon-Prime-Kunden können jetzt kostenlos mehrere Hundert Bücher lesen. Quelle: AP
Berlin

Amazon baut weiter das Inklusiv-Angebot für seine Prime-Kunden aus. Seit diesem Donnerstag ist die kostenlose Lese-Flatrate „Prime Reading“ in Deutschland und Österreich verfügbar.

Hunderte e-Magazine, eBooks sowie Comics und Kindle-Singles stehen für Kunden ihres Premium-Programms zur Verfügung. Das Auftakt-Angebot beinhaltet Bestseller wie “Harry Potter und der Stein der Weisen“, Kochbücher, Psychothriller und reicht über Magazine wie „Vogue“ und „Focus“ bis hin zu Lonely-Planet-Reiseführern.

Nutzung nicht eingeschränkt

Einschränkungen für den Konsum gibt es laut Amazon nicht: „Prime Reading“ funktioniert auf Kindle-Geräten, ist aber auch über eine Kindle-Lese-App für alle anderen Lese-Geräte (iOS und Android) nutzbar.

Voraussetzung ist eine Prime-Mitgliedschaft, die 69 Euro im Jahr oder 8,99 Euro im Monat kostet. Zusätzlich bietet die Mitgliedschaft kostenlosen Versand, unlimitierten Zugang zu Inhalten von Prime Video und Prime Music, Prime Photos sowie Twitch Prime.

In den USA wurde „Prime Reading“, das wie eine abgespeckte Version des Angebots „Kindle Unlimited“ wirkt, bereits vor mehreren Monaten eingeführt. Abgesehen vom Preis-Unterschied – die Jahresgebühr in den USA ist höher – gibt es keine auffälligen Unterschiede.

Neue Angebote für Mode und Lebensmittel

Mit „Prime Reading“ setzt Amazon eine kleine Offensive fort. In den vergangenen Monaten hatte der Versandhandel-Riese mehrere Erweiterungen eingeführt. Erst am Mittwoch startete der weltgrößte Online-Händler in den USA den Service „Prime Wardrobe“, bei dem Kleidung zur Anprobe kostenlos nach Hause geschickt wird: Kunden haben dann die Möglichkeit die Kleidung sieben Tage lang anzuprobieren, bezahlt wird nur, was sie behalten.

In Deutschland startete Amazon kürzlich den Online-Supermarkt-Dienst Fresh. Der Lebensmittelversand gilt allerdings zunächst nur für Berlin und Potsdam. Eine Ausweitung auf weitere Städte ist geplant. Der weltgrößte Online-Händler will stationären Geschäften mit einer breiten Auswahl aus 85.000 Artikeln und kurzen Lieferzeiten Konkurrenz machen.

Von RND/zys