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Medien Keine Rose: Kevin muss allein nach Haus'
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23:29 29.07.2015
Dieses Mal hatten die Männer die Initiative ergriffen und für Alisa eine Poolparty organisiert. Da konnte sich Kevin (r., mit Philipp und Patrick) noch Hoffnungen machen. Quelle: RTL
Hannover

Am Anfang waren es noch 20 Männer gewesen, die um die schöne Frau aus Berlin werben durften. Aber Alisa hat die meisten Bewerber mittlerweile aussortiert, denn am Mittwoch mussten weitere vier Männer die Koffer packen. Unter ihnen Kevin, der in Hannover aufgewachsen ist und momentan in Hildesheim studiert.

Dabei war sich der 24-Jährige noch sicher gewesen, dass er weiter um die junge Frau kämpfen darf. "Wenn ich heute keine Rose bekomme, würde ich es nicht verstehen." Zwar hatte er bisher kein Einzel-Date mit Alisa gehabt – im Gegensatz zu einigen anderen Männern. Aber sie hatte in den vergangenen Folgen mehrmals deutlich gemacht: "Ich will unbedingt mehr über ihn erfahren."

Dieses Mal bekam sie auch die Gelegenheit dazu. Am Rande einer Poolparty in der Villa unterhielten sich Alisa und Kevin, ohne dass die anderen Männer dabei waren – es war das erste Mal seit Beginn der Show. Die Schuld dafür gab sie ihm, weil er sich zurückziehe. Kevin sei jemand, "der mehr durch sein Äußeres als durch sein Temperament" auffalle. Aber das finde sie "sehr angenehm", sagte Alisa.

Offenbar fand sie seine Art aber nicht angenehm genug. In der vierten Folge der Verkuppelungsshow hatte Alisa nur acht Rosen für die zwölf Männer. Vier mussten also die Villa verlassen – und das waren: Katsche, Mathias, Gordon und eben Kevin. "Enttäuscht" sei er, sagte er danach, zumal er einige der anderen Männer hinter sich gesehen habe. Eine Erklärung für sein Ausscheiden hatte er auch direkt: "Manche Frauen stehen eben darauf, wenn man sie volltextet." Genau das hatte er nicht gemacht. Andere aber.

Auf jeden Fall hatten sie Alisa deutlicher gezeigt, dass sie an ihr interessiert sind. Zum Beispiel Mario. In der Folge am Mittwoch durfte er deshalb auch allein mit der 27-Jährigen an den Strand und zum Klettern. Die Lehrerin wollte wissen: "Wie sportlich ist er? Kann er mich beruhigen und ist er für mich da, wenn ich nicht mehr weiterkomme?" Das war er tatsächlich: "Er war immer zur Stelle, wenn ich nicht weiterkam", lobte sie anschließend und spürte "ein Kribbeln in der Luft" – "mit Potential für mehr".

Die Männer müssen etwas tun

Hat deshalb Mario die besten Chancen bei ihr? Bisher lässt Alisa nicht erkennen, ob sie schon einen Favoriten hat. Nach dem Ausflug mit Mario an die Kletterwand und an den Strand tauschte sie am Abend mit Patrick tiefe Blicke aus und gestand anschließend: "Ich habe mich gefühlt wie ein Teenager." Die anderen sechs übrig gebliebenen Männer machen sich aber auch noch Hoffnungen – und durchaus zu Recht. Wichtig ist nur, dass sie sich um Alisa bemühen, sonst schickt die Lehrerin die Kerle nach Hause. Wie Kevin. Oder wie Gordon, dem sie sagte, dass er gut aussehe. "Aber kann es sein, dass Du Dich darauf ausruhst?"

Das darf sich ein Mann nicht erlauben – schon gar nicht in einer Balz-Sendung wie "Der Bachelorette". Aus der Sicht von RTL dürfte es deshalb nicht weiter schlimm sein, dass Gordon und Kevin keine Rose bekommen haben. Für gute Einschaltquoten braucht der Sender Männer wie Mario und Alex, die über die anderen Kandidaten lästern, und RTL braucht sie erst recht, seitdem Robbin und Deniz nicht mehr dabei sind. Sie hatten in den ersten Folgen immerhin für etwas Aufregung gesorgt, wenn sie aneinander geraten waren. Das war zwar zum Fremdschämen, aber unterhaltsamer, als schüchternen Männern dabei zuzusehen, wie sie ihr Getränk in der Hand halten und dabei eine Frau anhimmeln.

Alisa, die angeblich wirklich darauf hofft, "den Einen zu finden", kann das egal sein. RTL aber nicht. Allerdings wird immer deutlicher: Der Sender hat dieses Mal die Kandidaten schlecht gecastet: Unter den Männern sind zu viele Kevins und Gordons und zu wenige Robbins und Deniz'.

Markus Werning

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