Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Medien "Fehler 53" blockiert iPhones
Mehr Welt Medien "Fehler 53" blockiert iPhones
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:43 19.02.2016
Apple hat nach Kritik von Nutzern das Problem mit dem "Fehler 53" behoben. Quelle: Andrea Warnecke
Cupertino

Apple hat nach Kritik von Nutzern das Problem mit dem "Fehler 53" behoben, der manche reparierte iPhones lahmlegte. Mit einer aktualisierten Version des Betriebssystems iOS könne man die Telefone wieder zum Leben erwecken, erklärte der Konzern am späten Donnerstag. Das Problem trat auf, wenn ein Home-Button mit Fingerabdruck-Sensor bei einer nicht von Apple autorisierten Werkstatt ausgetauscht wurde. Das Entsperren per Fingerabdruck wird bei diesen iPhones auch nach dem Software-Update nicht möglich sein.

Auch in Deutschland Fälle

In dem Fall geht es auch um die Datensicherheit: Mit der Entsperrung per Fingerabdruck werden sonst verschlüsselte Inhalte zugänglich gemacht. Der "Fehler 53" zeigt an, dass die Verbindung zwischen dem Sensor und dem Zusatzchip "Secure Enclave" getrennt wurde, der eine Art Passwort-Tresor im iPhone ist. Wie Fachleute in den vergangenen Tagen betonten, habe Apple in diesem Fall aber nur das Entsperren per Fingerabdruck abschalten müssen, statt das gesamte iPhone unbenutzbar zu machen.

Auch in Deutschland gab es Probleme mit dem "Fehler 53", berichtet Jürgen Hirth vom "Phone Service Center", einer Reparaturwerkstatt für Smartphones, Handys und Tablets. Der Fehler sei den meisten Benutzern bis zu einem Update wahrscheinlich gar nicht aufgefallen, berichtet Hirth weiter. Denn bis dahin funktioniere das Smartphone reibungslos.

Nicht der einzige Fehler

Zuletzt hatten Apple-Benutzer einen skurrilen Software-Fehler festgestellt: Änderten sie das Datum ihres iPhones, iPads oder iPod Touchs manuell auf einen Zeitraum zwischen Januar und Mai 1970, ließen sich die Geräte nicht mehr starten. Auch eine Systemwiederherstellung war dann nicht mehr möglich.

dpa/wer

Mehr zum Thema

Das FBI kann das iPhone eines mutmaßlichen Terroristen nicht knacken. Deshalb soll Apple den Ermittlern dabei helfen. Aber der Konzern weigert sich. Er sieht die Privatsphäre seiner Kunden in Gefahr.

17.02.2016

Erst Ende Januar musste Apple Netzteilstecker-Adapter wegen Stromschlaggefahr zurückrufen. Jetzt sind USB-C-Kabel, die bis Juni 2015 ausgeliefert wurden, von einer Umtauschaktion betroffen.

15.02.2016

Wegen Stromschlaggefahr ruft Apple Netzteilstecker zurück. Die betroffenen Modelle wurden zwischen 2003 und 2015 mit Mac- und iOS-Geräten ausgeliefert. Das Unternehmen tauscht entsprechende Netzteile kostenlos aus.

29.01.2016

Das Landgericht Berlin hat am Freitag eine Klage mehrerer Verlage gegen den Betreiber der Suchmaschine Google abgewiesen. Die Richter verneinten einen Missbrauch der Marktmacht durch den Internetkonzern.

19.02.2016

Ein aggressiver Erpressungs-Trojaner verbreitet sich aktuell rasant – betroffen sind vor allem Computern in Deutschland. "Locky" sperrt sämtliche Daten und wird von Antiviren-Programmen noch nicht erkannt. Experten raten, auf keinen Fall auf Lösegeldforderungen einzugehen, sondern Anzeige zu erstatten.

19.02.2016

Jan Böhmermann und das "Neo Magazin Royale" treiben es mal wieder auf die Spitze. Mit einem Wahlplakat-Generator verspotten sie die AfD.

19.02.2016